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Posts Tagged ‘kunsttherapeutischer Prozess’

aus der Kunsttherapie / Copyright: Kreativpraxis-Berlin.deDie Quelle ist in mir      

                   

Ein Angebot zum Kennnenlernen.

Sie sind eingeladen, bei einem Vortrag mit Bildbeispielen aus meiner kunsttherapeutischen Praxis mit mir und den anderen BesucherInnen ins Gespräch zu kommen und anschließend selbst zu Pinsel, Stift oder Ton zu greifen.

 

Themen meines Vortrags sind:

Was ist in meinem Leben zu kurz gekommen?

Wovor laufe ich noch immer weg?

Alles will angenommen werden – dann kann es sich wandeln

… und sich runden zu einem großen Ganzen.

 

Ich freue mich auf Ihr Kommen!

 

Ort:                Praxis für kreatives Gestalten, Therapie und Supervision

Datum:         Fr. 24.03.17 um 18:30 – 20:30 Uhr

Kosten:         20 Euro

Leitung:        Regina Liedtke, HP/ Psych., Kunsttherapeutin (grad. DGKT, Mitglied im DFKGT)

 

Bei Interesse können Sie sich noch für die Kunsttherapeutische Selbsterfahrungsgruppe anmelden!

_________________________________

Praxis für kreatives Gestalten, Therapie und Supervision / Coaching
Regina Liedtke
Künstlerhof Alt-Lietzow 12
D – 10587 Berlin-CharlottenburgTel.: +49(0)30 – 781 28 99
mail@kreativpraxis-berlin.de

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Handbuch KUNST- UND AUSDRUCKSTHERAPIEN

Die Veröffentlichung steht kurz bevor!

Im November 2012 erscheint das Handbuch „KUNST- UND AUSDRUCKSTHERAPIEN“  im Kohlhammer-Verlag.

 

Es bietet einen systematischen Überblick über die verschiedenen Ansätze und den jeweiligen aktuellen Kenntnisstand von Künstlerischen Therapien wie  Musiktherapie, Kunsttherapie, Tanztherapie sowie Biblio- / Poesietherapie.

In einem zweiten Teil werden praktische, sehr schön bebilderte Therapiebeispiele  aus unterschiedlichen Praxisfeldern und in verschiedenen Settings geschildert.

 

Inhaltsverzeichnis des Buches

 

Auch mein Beitrag  Kunsttherapie im ambulanten Setting der Eingliederungshilfe mit persönlichkeitsgestörten Menschen ist darin enthalten.

Zusammenfassung:

Der dargestellte therapeutische Prozess vermittelt die besondere Qualität, die die tiefenpsychologisch fundierte Kunsttherapie in eine Einzelfallhilfe einzubringen vermag. Dazu bedarf es vonseiten des Therapeuten und Einzelfallhelfers einer kompetenten Steuerung des Übertragungs- und Regressionsgeschehens in der Form, dass die therapeutische Beziehung partnerschaftlich und ICH-stärkend geführt wird. Innerhalb dieses respektvollen Rahmens wird die Arbeit mit dem Unbewussten möglich, die immer auch mit Regression einhergeht. Es zeigen sich charakteristische Merkmale von Persönlichkeitsstörungen, die aus tiefenpsychologischer Sicht frühe Störungen mit struktureller Schwäche der Psyche sind. Dazu gehören unklare Grenzen zwischen Innen und Außen, Ich und Du, die Tendenz zu Überflutung, Dissoziation und Fragmentierung, sowie eine Störung des Körperbildes. Frühkindliche Bedürfnisebenen und Beziehungserfahrungen vermischen sich konflikthaft mit altersadäquaten, sexuellen Bedürfnissen.

 

Meinen besonderen Dank möchte ich den Herausgebern für die viele geleistete Arbeit aussprechen:

Prof. Dr. med. Dipl. Psych. Wulf Rössler, Vorsteher des Medizinischen Direktoriums und Klinikdirektor der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. Birgit Matter, M. Sc. Public Health, BSc Ergotherapie, Klinische Kunst- und Kreativitätstherapie FPI/EAG

sowie den Lektoren des Kohlhammer-Verlags, die mir mit viel Geduld hilfreich zur Seite standen.

 

Das Buch kann bereits bestellt werden:

http://www.kohlhammer.de/wms/instances/KOB/appDE/nav_product.php?product=978-3-17-021989-2&world=BOOKS

 

Kreative Grüße

Regina Liedtke

Heilpraktikerin / Psychotherapie, Kunsttherapeutin (grad. Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für künstlerische Therapieformen / DGKT, Mitglied im Deutschen Fachverband für Kunst- und Gestaltungstherapie / DFKGT), Supervisorin, Coach, Bildende Künstlerin (Meisterschülerabschluß Hochschule der Künste / HdK Berlin, heute UdK , Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler / BBK Berlin)

Praxis für kreatives Gestalten, Therapie und Supervision / Coaching
Regina Liedtke
Künstlerhof Alt-Lietzow 12
D – 10587 Berlin-CharlottenburgTel.: ++49(0)30 – 781 28 99
mail@kreativpraxis-berlin.de
http://www.kreativpraxis-berlin.de
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29. Jahrestagung
Deutscher Arbeitskreis Gestaltungstherapie/Klinische Kunsttherapie e.V.
in Zusammenarbeit mit der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin

21. bis 22. September 2012

KHSB
Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin
Koepenicker Allee 39-57, 10318 Berlin

 

http://www.dagtp.de/ms.php?mn=20&sn=20

http://www.dagtp.de/ms.php?mn=20&sn=22

 

 

 

Freitag, den 21. September 2012

10.00 Uhr: Eröffnung und Begrüßung

Harald Hofmann
Vorstandvorsitzender des DAGTP

Ein Vertreter der Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin

10.30-12.30 Uhr: Vortrag und Film

Alexandra Pohlmeier
Filmemacherin seit 1985, Grundstudium der Publiszistik, Nordamerikanistik und Theaterwissenschaften an der FU Berlin; Filmhochschule München 1981-86, Abschluss: Diplom-Regisseurin und MA
Prof. Dr. Ralf-Bruno Zimmermann
Arzt für Psychiatrie, Hochschullehrer an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin

Psychose verstehen – Lehrfilmfassung des Films «Himmel und mehr» über Dorothea Buck
Dorothea Buck, 1917 als Tochter eines evangelischen Pfarrers geboren, gerät mit 19 Jahren in eine schwere psychische Krise. Mit der Diagnose „Schizophrenie“ wird sie 1936 in Bethel zwangssterilisiert. Die Stigmatisierung als Minderwertige und die Zerstörung ihrer Lebenspläne verursachen eine schwere Lebenskrise. Vier weitere psychotische Schübe folgen. Nach ihrem fünften Schub 1959 versucht sie – entgegen der ärztlichen Unheilbarkeitsprognose – zu verstehen, was sie in die Psychose getrieben hat und entwickelt eine eigene Theorie ihrer Erkrankung. So findet sie schließlich den Schlüssel zu ihrer seit fast 50 Jahren anhaltenden Heilung. Heute lebt die Bildhauerin, Autorin und ehemalige Lehrerin in Hamburg.

12.30-14.00 Uhr: Pause

14.00-15.30 Uhr: Vortrag

Prof. Hartmut Majer Künstler, Kunsttherapeut, Professor für künstlerische Grundlagen der Kunsttherapie an der Hochschule für Kunsttherapie Nürtingen

Zeitgenössische Kunst als Reflexionsraum der Kunsttherapie
Zwischen Kunst und Kunsttherapie ergeben sich vielfältige Bezugsräume; und wer die Kunst in der Kunsttherapie beschwört meint damit nicht unbedingt dasselbe, wie sein zustimmendes Gegenüber. Kunst ist nicht Therapie, denn losgelöst aus dem Diskurs der Sozialen Plastik ergibt die vielzitierte These keinen Sinn. Ist es doch gerade die Ermöglichung von Differenzerfahrungen im nicht-identischen Raum, welche die Kunst prägt. Das Potential zeitgenössischer künstlerischer Positionen liegt unter anderem darin, PatientIn, TherapeutIn und ästhetischem Objekt einen Kontext zur Verfügung zu stellen, in dem das Eigene vor dem Hintergrund des Fremden reflektiert werden kann.

15.30-16.00 Uhr: Pause

16.00-17.30 Uhr: Vortrag

Birgit Kastner
Kunstpsychotherapeutin (DFKGT), Psychotherapie(HPG), Traumatherapie, Psychoonkologie, tätig in eigener Praxis und in der Klinik für Psychotherapeutische und Psychosomatische Medizin in Bielefeld

Von der Überlebenskunst zur Lebenskunst
(Kunsttherapie in der Behandlung von Traumafolgestörungen)

Die spezifische Situation traumatisierter Menschen mit Traumafolgestörungen stellt besondere Anforderungen an die kunsttherapeutische Behandlung. Im Vortrag wird die traumaspezifische kunstpsychotherapeutische Arbeit (angelehnt an das Konzept von PITT und dem Konzept der Strukturellen Dissoziation) vorgestellt. Als erlebnisorientiertes, psychodynamisches Verfahren innerhalb der traumazentrierten Psychotherapie bildet die Kunstpsychotherapie eine wesentliche Möglichkeit zur Aktivierung von Ressourcen, zur Förderung von Resilienz und zur Integration traumatischer Erfahrungen. Insbesondere für komplex traumatisierte PatientInnen ermöglicht das bildnerische Gestalten die Entwicklung der Symbolisierungs- und Verbalisierungsfähigkeit. Darüber entwickeln sich Möglichkeiten zur Strukturierung einer als chaotisch erlebten Innenwelt und der Verbesserung der Affektregulation, wodurch das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung und die eigene Selbstwirksamkeit wachsen kann. Der Vortrag gibt einen Einblick in die praktische Arbeit unter Einbeziehung traumaspezifischer theoretischer Hintergründe.

17.30-18.30 Uhr: Imbiss

18.30 – (ca.) 21.00: Mitgliederversammlung des DAGTP e.V.

Samstag, den 22. September 2012

10.00-12.00 Uhr: Vorträge «Junges Forum» und Ausstellung

Heike Friedrich
Dipl. Kunsttherapeutin (FH), Master of Arts/ Art in Context Udk Berlin
Aus der ambulanten kunsttherapeutischen Arbeit – Umgang mit Täterintrojekten in den Gestaltungen

Karla Klein
Gestaltungstherapeutin/Klinische Kunsttherapeutin
Immer wieder anfangen – Gestaltungstherapie / Klinische Kunsttherapie in einer psychiatrischen Tagesklinik

Eva Petrat
Gestaltungstherapeutin/Klinische Kunsttherapeutin
Wandlungen – Skulpturen in Holz
Thematische Ausstellungsarbeit mit einer Klientengruppe in einer Tagesstätte für chronisch psychisch kranke und suchtkranke Menschen.

10.00-12.00 Uhr: Workshops

Workshop A: Birgit Kastner
Kunstpsychotherapeutin (DFKGT), Psychotherapie (HPG), Traumatherapie, Psychoonkologie, tätig in eigener Praxis und in der Klinik für Psychotherapeutische und Psychosomatische Medizin in Bielefeld

Von der Überlebenskunst zur Lebenskunst
(Bewährtes aus der kunsttherapeutischen Praxis)

Der Workshop bietet einen vertiefenden Einblick in die traumaspezifische kunsttherapeutische Praxis. Die TeilnehmerInnen können in einer praktischen kunsttherapeutischen Übung eigene Erfahrungen machen, auch um Ideen von den Möglichkeiten der Kunsttherapie in der Traumabehandlung zu bekommen. Ausgesuchte thematische Schwerpunkte und Zielsetzungen, die in der Behandlung von Menschen mit Posttraumatischen Belastungsstörungen, dissoziativen Störungen und traumabedingten Borderlineerkrankunegen eine Rolle spielen, kunsttherapeutische Anregungen und Interventionen werden vorgestellt und können diskutiert werden.
(Teilnehmerzahl: max.12 Personen)

Workshop B: Christiane Leske
Grad. Gestaltungs-, Klin. Kunsttherapeutin DFKGT, Lehrtherapeutin DAGTP, KHSB, Familientherapeutin, Supervisorin DGSv

„Von oben nach unten wächst gar nichts.“ (unbekannt)
In der systemischen Therapie begegnet der Therapeut seinem Klienten auf Augenhöhe, vergleichbar einem Treffen gleichrangiger Experten.
Der Klient ist Experte für sein Leben. Nur er weiß, was für ihn gut ist, was er braucht. Nun ist es oft so, dass der Klient nicht weiß, dass er dieses Wissen über sich selbst besitzt, den Zugang zu seinen eigenen Ressourcen und Kompetenzen verloren hat.
Und hier kommt der Therapeut ins Spiel. Er ist Experte für respektvolles Fragen und dafür ausgebildet und zuständig, den Klienten an sein – oft dissoziiertes – Wissen über sich selbst heranzuführen. Er unterstützt also den Klienten, seine z.T. verschütteten Wünsche, Ziele und Bedürfnisse zu entdecken und mit ihm herauszufinden, wie er das verwirklicht, was ihm gut tut und ihm weiterhilft.
Wir werden üben und können erleben, wie wirksam diese Haltung den therapeutischen Prozess beeinflusst und den Klienten im Sinne seiner eigenen Ziele weiterführt.

12.00-14.00Uhr: Pause

14.00-15.30 Uhr: Vortrag

Stefan Reichelt
Dr. päd.,Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, seit 1988 im Kinderneurologischen Zentrum der LVR-Klinik Bonn, Tätigkeits- und Forschungsschwerpunkt: Künstlerische Medien in der Traumadiagnostik und -therapie. Weiterbildung in Tiefenpsycholgisch fundierter Maltherapie bei Prof. Dr. Ingrid Riedel, Dozent im Masterstudiengang Kunsttherapie an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft Alter und an der Hochschule für Bildende Künste Dresden.

Malen als Traumasprache – zu den Wirkfaktoren künstlerischer Therapien in der Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen
Weil traumatische Erfahrungen überwiegend bildbezogen erinnert werden, visuelle Medien analoge Abrufreize bereitstellen und Kinder im bildnerischen Ausdruck geübt sind, haben kunsttherapeutische Methoden für diese Altersgruppe große Bedeutung. Blockiert zwischen Spaltungs- und Integrationsimpulsen, dem paradoxen Versuch, das Erlebte dem autobiografischen Gedächtnis zuzuordnen, die verstörendsten Momente jedoch gleichzeitig vor sich und anderen zu verbergen, bietet das maltherapeutische Konzept zahllose Möglichkeiten, dem Trauma die »richtige« Gestalt zu geben. Das Konzept einer bildorientierten Traumatherapie basiert auf fünf Wirkfaktoren, die im Verbund ein heilsames Komplementärschema zur traumatischen Erlebnisfixierung erzeugen.

15.30-16.00 Uhr: Pause

16.00-17.30 Uhr: Vortrag

Titus D. Hamdorf
Dipl.-Kunsttherapeut (FH), Autor, Dozent und Öffentlichkeitsbeauftragter des DFKGT für berufspolitische Etablierung

Berufspolitik: Umbruch als Chance?
Berufspolitisches Engagement gehört zum Ethos aller Kunst- und GestaltungstherapeutInnen, jedoch nur eine kleine Gruppe bemüht sich aktiv um eine Etablierung der Künstlerischen Therapien im deutschen Gesundheitswesen. Warum dieses redliche Mühen so wichtig für unsere Zukunft ist, zeigt der Ausflug in die Realität der auf das Prinzip der Evidence-based-Medicine gestützten medizinischen Behandlungsleitlinien, Dokumentations- und Kodiersysteme. Der anstehende Paradigmenwechsel im Bereich der Forschung und Ausbildungslandschaft wird auf dem Hintergrund der unterschiedlichen Modelle einer angestrebten berufsrechtlichen Regelung verdeutlicht.

17.30 Uhr: Ende der Jahrestagung

ab 19.00 Uhr: Geselliger Abend

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Soeben erschienen!

Kunst und Therapie Heft 2012,1Die Zeitschrift für bildnerische Therapien mit dem Schwerpunktthema:

Kunsttherapie und Spiritualität

ist erschienen und beim Claus Richter Verlag erhältlich.

http://www.richterverlag.de/bild.php

 

Es lohnt sich, das sehr gelungene Heft vom Anfang an durchzulesen, da die Beiträge thematisch aufeinander aufbauen.

 

U.a. verweise ich auf meinen Artikel:

Ganzheitssymbolik im kunsttherapeutischen Gestalten und ihre spirituelle Dimension. Eine Annäherung an ein schwer fassbares Phänomen.

Zusammenfassung

Es wird ein Ansatz der Transpersonalen Kunsttherapie im Rahmen eines ganzheitlichen Therapieverständnisses dargelegt. Als besondere Potenz der Kunst- und Gestaltungstherapie wird die Möglichkeit angesehen, mit unbewußten Seelenbereichen und spirituellen Dimensionen in tiefen Kontakt zu kommen und eine Verbindung von Körper-Seele-und-Geist zu erreichen. Durch die Selbstheilungskräfte des SELBST und des universellen GEISTES entstehen im kunsttherapeutischen Prozeß Ganzheitssymbole. Diesbezüglich werden von der Autorin Praxisbeispiele aus der eigenen therapeutischen Arbeit geschildert. Den theoretischen Hintergrund bilden die Konzepte des „Flow“ von M. Csikszentmihalyi, des „Intermediären Raums“ von D.W. Winnicott, der „Transzendenten Funktion“ und der „Mandala-Symbolik“ von C.G. Jung, der erweiterte Bewusstseinszustand der „Trance“ sowie der „Transpersonalen Bänder“ von K. Wilber.

„In meinem Praxisalltag erlebe ich immer wieder, dass Menschen in ihrem Leben an einen – mehr oder weniger – krisenhaften Punkt gelangen, wo es für sie nicht mehr so weitergeht und sie eine Therapie beginnen wollen. Frühe Prägungen und Ich-Entscheidungen haben sie disharmonische Persönlichkeitsstrukturen entwickeln lassen, die irgendwann (meist in der Lebensmitte) in Zustände einseitiger Überlastungen führen. Eine neue, harmonischere innere Ordnung muss durch die Aufarbeitung von Konflikten und vertieftes Zu-sich-kommen gefunden werden. Aus der Unausgewogenheit gilt es, den Weg der Individuation als einen Prozess der Ganzwerdung zu gehen. Im therapeutischen Beziehungsraum können Gehaltensein, Genährtwerden und die Selbstheilungskräfte der Seele erlebt werden. So geschieht es, dass Gestaltungen mit Ganzheitssymbolik entstehen. Die Seelenkräfte zentrieren sich. Sinnhaftigkeit wird erfahrbar, in deren Folge eine Neuausrichtung des Lebensweges entwickelt werden kann. […..]“

>> lesen Sie weiter im angegebenen Heft

Zur Person:

Liedtke, Regina, geb.1953 in Berlin, HP / Psych., Kunsttherapeutin (grad.Mitglied in der DGKT, Mitglied im DFKGT), Hypnotherapeutin, Bildende Künstlerin (BBK Berlin), Supervisorin, Coach und Seminarleiterin; tätig in eigener „Praxis für kreatives Gestalten, Therapie und Supervision / Coaching“ in Berlin. Ausbildung zur staatl. anerkannten Erzieherin (1970-74), Studium der Bildenden Kunst mit Abschluss als Meisterschülerin an der Hochschule der Künste / HdK Berlin (heute UdK) (1978-87), Weiterbildung zur Kunsttherapeutin an der Kölner Schule für Kunsttherapie (1988-92), Gaststudium der Kunsttherapie an der HdK Berlin/Ergänzungsstudiengang Kth. (1989-91), Transaktionsanalytische Weiterbildung am Institut für Kommunikationstherapie in Berlin bei Dipl.Psych. Gisela Kottwitz (1989-96), amtsärztliche Zulassung zur Heilpraktikerin (1992), Fortbildung Arbeit am Tonfeld bei Heinz Deuser (1993-97), Transpersonale Psychosynthese am Institut für Psychosynthese & Transpersonale Psychologie in Berlin (2000-01), Graduierung in der DGKT (2003), Fortbildung Gruppenanalytische Supervision und Organisationsberatung am Institut für Gruppenanalyse in Heidelberg (2003-04), Fortbildung Aufstellungsarbeit im Einzelsetting bei Renate Wirth in Berlin (2007),  Ausbildung zur Huna-Hypnotherapeutin am Aloha-Forum in Berlin bei Mario Schwenninger (2007-08). Jahrzehntelange Berufstätigkeit in verschiedenen psychosozialen Bereichen, u.a. in der Kinder- u. Jugendpsychiatrie (1987-98), freiberufliche Tätigkeit als Kunsttherapeutin in einem kollektiv geleiteten Träger der Jugendhilfe in Berlin / langlaufende Einzeltherapien mit Kindern, begleitende Elternberatung u. Umfeldarbeit nach dem BSHG u. KJHG (1991-2000), Einzelfallhilfe mit Psychisch Kranken nach dem SGB IX (seit 2000), Honorartätigkeit als Kunsttherapeutin mit geistig Behinderten in einem Behindertenzentrum in Berlin (2000-02), seit 2001 tätig in eigener Praxis (siehe oben); Autorin der Fachartikel „Kunsttherapie im ambulanten Setting der Eingliederungshilfe mit persönlichkeitsgestörten Menschen“ im Handbuch „Kunst- und Ausdruckstherapien“ und “Ganzheitssymbolik im kunsttherapeutischen Gestalten und ihre spirituelle Dimension” in: Kunst und Therapie, Heft 2012/1 Kunsttherapie und Spiritualität / Köln: Claus-Richter-Verlag; eigene künstlerische Ateliertätigkeit.

Kreative Grüße

Regina Liedtke

Praxis für kreatives Gestalten, Therapie und Supervision / Coaching
Regina Liedtke
Künstlerhof Alt-Lietzow 12
D – 10587 Berlin-Charlottenburg Tel.: ++49(0)30 – 781 28 99    mail@kreativpraxis-berlin.de
Schauen Sie auch auf meinen Blog: https://kreativundheilsam.wordpress.com
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Unter dem Titel „Kunst und Psyche – Transzendenz und Alltagserfahrungen in den Künstlerischen Therapien“ findet vom 27.-28.04.12 das 22. Symposium des Berufsverbandes für Musik-, Tanz- und Kunsttherapie BKMT – Wissenschaftliche Gesellschaft für Künstlerische Therapien in Hannover statt.

Der Ausschreibungstext bezieht sich weitgehend auf die gleichen Autoren und Theorien wie ich mich in meinem Artikel über Ganzheitssymbolik und deren spirituelle Dimension (https://kreativundheilsam.wordpress.com/2012/02/29/transpersonale-kunst-und-gestaltungstherapie/ und https://kreativundheilsam.wordpress.com/2012/01/09/publikationen-zur-kunsttherapie-2012/), z.B. C.G. Jung, den Begriff des Flow von Csikszentmihalyi und insgesamt die Transpersonale Psychologie mit ihren Vertretern.

Es ist interessant, dass dieser Verband, der bisher in seiner Fachzeitschrift eher „kopflastige“ Artikel veröffentlichte, sich nun – Neptun läßt schön grüßen! (wir haben seit Febr. 12 für 14 Jahre einen zeitgeistbestimmenden neptunischen Einfluß = Ganzheitlichkeit, Gemeinwohl, Spiritualität…) dem Thema Transzendenz widmet.

Wir dürfen gespannt sein, wie sich diese „neue Weltsicht“ in den einzelnen Lebens- und Wissensbereichen weiter entfalten wird.

 

Hier geht´s zum Tagungsflyer:

http://www.inita.de/download/4sg_BKMT_Flyer.pdf

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Professionelle Arbeit braucht professionelle Begleitung

Wer therapeutische Arbeit leistet, muß gut für sich sorgen. Dazu gehört die Reflexion der fachlichen Arbeit mit den Klienten / Patienten genauso wie die persönliche Rückenstärkung für sich selbst.

 

Supervision / Coaching für:                   © Regina Liedtke, www.kreativpraxis-berlin.de

  • Qualitätssicherung
  • Kompetenzstärkung
  • Psychohygiene
  • work-life-balance
  • Wohlbefinden

Als graduierte Kunsttherapeutin mit über 20jähriger Berufserfahrung und Supervisorin / Coach biete ich Supervision für Kunst- und Gestaltungstherapeuten im Einzel- und Gruppensetting an.

 

Inhaltliche Schwerpunkte:

Reflexion der Arbeit und des eigenen Beziehungserlebens, Übertragung-Gegenübertragung, systemischer Kontext, Stärkung der professionellen Rolle als Kunsttherapeutin, psychische Störungsbilder und deren Psychodynamik, Entwicklungspsychologie, „Fall“-Besprechungen und Therapieplanung

 

Methoden:

Reflektierendes Gespräch, kreatives Gestalten, Rollenspiel, Visualisierung durch anschauliche Modelle aus verschiedenen Theorieansätzen

 

Liedtke, Regina

geb.1953 in Berlin, HP / Psych., Kunsttherapeutin (grad. in der DGKT), Hypnotherapeutin, Bildende Künstlerin (BBK Berlin), Supervisorin; tätig in eigener „Praxis für kreatives Gestalten, Therapie und Supervision / Coaching“ in Berlin.

Ausbildung zur staatl. anerkannten Erzieherin (1970-74), Studium der Bildenden Kunst mit Abschluss als Meisterschülerin an der Hochschule der Künste / HdK Berlin (heute UdK) (1978-87), Weiterbildung zur Kunsttherapeutin an der Kölner Schule für Kunsttherapie (1988-92), Gaststudium der Kunsttherapie an der HdK Berlin/Ergänzungsstudiengang Kth. (1989-91), Transaktionsanalytische Weiterbildung am Institut für Kommunikationstherapie in Berlin bei Dipl.Psych. Gisela Kottwitz (1989-96), amtsärztliche Zulassung zur Heilpraktikerin (1992), Fortbildung Arbeit am Tonfeld bei Heinz Deuser (1993-97), Transpersonale Psychosynthese am Institut für Psychosynthese & Transpersonale Psychologie in Berlin (2000-01), Graduierung in der DGKT (2003), Fortbildung Gruppenanalytische Supervision am Institut für Gruppenanalyse in Heidelberg (2003-04), Fortbildung Aufstellungsarbeit im Einzelsetting bei Renate Wirth in Berlin (2007),  Ausbildung zur Huna-Hypnotherapeutin am Aloha-Forum in Berlin bei Mario Schwenninger (2007-08).

Jahrzehntelange Berufstätigkeit in verschiedenen psychosozialen Bereichen, u.a. in der Kinder- u. Jugendpsychiatrie (1987-98), freiberufliche Tätigkeit als Kunsttherapeutin in einem kollektiv geleiteten Träger der Jugendhilfe in Berlin / langlaufende Einzeltherapien mit Kindern, begleitende Elternberatung u. Umfeldarbeit nach dem BSHG u. KJHG (1991-2000), Einzelfallhilfe mit Psychisch Kranken nach dem SGB IX (seit 2000), Honorartätigkeit als Kunsttherapeutin mit geistig Behinderten in einem Behindertenzentrum in Berlin (2000-02), seit 2001 tätig in eigener Praxis.

Autorin der Fachartikel „Kunsttherapie im ambulanten Setting der Eingliederungshilfe mit persönlichkeitsgestörten Menschen“ im Handbuch „Kunst- und Ausdruckstherapien“; “Ganzheitssymbolik im kunsttherapeutischen Gestalten und ihre spirituelle Dimension” in: Kunst und Therapie, Heft 2012/1 Kunsttherapie und Spiritualität / Köln: Claus-Richter-Verlag

Eigene künstlerische Ateliertätigkeit.

 

Praxis für kreatives Gestalten, Therapie und Supervision / Coaching

Regina Liedtke
Künstlerhof Alt-Lietzow 12
D – 10587 Berlin-Charlottenburg

Tel.: ++49(0)30 – 781 28 99
mail@kreativpraxis-berlin.de
Homepage: http://www.kreativpraxis-berlin.de

Blog: https://kreativundheilsam.wordpress.com

Internetplattform Künstlerhof: http://altlietzow12.wordpress.com

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Tiefenpsychologisch fundierte und transpersonale

Kunst- und Gestaltungstherapie

von Regina Liedtke

 

 

 

1. Kreativität und Spiritualität als gesellschaftlich relevante Größe

Menschen in unserer Gesellschaft leiden zunehmend an einem Verlust ihrer kreativen Gestaltungsmöglichkeiten und dem Gefühl von innerer Leere, Einsamkeit und Sinnlosigkeit. Sie verlieren den Kontakt zu Ihren Gefühlen, Ihren Bedürfnissen und zu Ihrer Seele.

Angesichts des stärker werdenden Leistungsdrucks und der Priorität von Verwertbarkeit und Vermarktung bis ins private Leben hinein, werden Qualitäten wie Kreativität und Spiritualität immer mehr aus unserem Leben hinaus gedrängt. Das zweckfreie Tun und einfach Dasein findet kaum noch einen Platz. Das Erleben von eigenem schöpferischem Gestalten kommt zu kurz und wird nicht mehr genügend wertgeschätzt. 

 

2. Position im Feld der Kunsttherapie

Vor diesem Hintergrund stellt die Kunst- und Gestaltungstherapie ein Angebot dar, welches genau da ansetzt, woran viele Menschen leiden. Manche werden daran schwer krank, andere stumpfen einfach ab und funktionieren weiter. So kann die Kunst- und Gestaltungstherapie für einige ein Weg zur Heilung sein. Auf jeden Fall wird das Erleben von kreativem Schaffen und der Kontakt zum eigenen Seelenleben als große Bereicherung und mehr Lebensqualität erlebt.

Der tiefenpsychologische und transpersonale Ansatz der Kunst- und Gestaltungstherapie bietet hierfür die entsprechenden Bedingungen:

  • einen ergebnisoffenen Raum, den Bildern der Seele auf die Spur zu kommen
  • professionelle und einfühlsame Begleitung durch eine erfahrene Therapeutin
  • intensive Beziehungsarbeit
  • einen klaren und schutzgebenden Rahmen in Zeit und Ort

Er ermöglicht tiefes Verstehen, Finden der eigenen Mitte und Erleben der ganz eigenen Wertigkeit, Kreativität und Spiritualität, jenseits von Effektivitäts- und Leistungsansprüchen.

Damit steht die tiefenpsychologisch fundierte und transpersonale Kunst- und Gestaltungstherapie folgerichtig außerhalb des Systems von Krankenkassen mit Symptombehandlungen und zählbaren Wirksamkeits- und Effizienznachweisen, in dem sich andere Ansätze von Kunsttherapie gerade versuchen, zu positionieren.

 

3. Blick in die praktische Arbeit

Menschen kommen zur tiefenpsychologisch fundierten und transpersonalen Kunst- und Gestaltungstherapie. Sehr bald wird für sie spürbar, daß sie hier nichts leisten oder beweisen müssen. Manchmal fließen ein paar Tränen. Tränen der Trauer und der Erleichterung, angesichts der einfühlsamen Anteilnahme, die ihnen zuteil wird. Durch die angebotenen Materialien wie Farben, Pinsel, Papiere, Ton …. und die Möglichkeit, sich in Bildern und Symbolen auszudrücken rücken die hoffnungsvollen und freudigen Aspekte, Ressourcen und Selbstheilungskräfte in den Mittelpunkt. Während des Gestaltungsprozesses erfahren sie, daß ihre Seele in Bildern zu ihnen „spricht“. So verwandelt sich beispielsweise ein Klumpen Ton „wie von selbst“ in eine Schale, in die eine kleine Kugel gelegt wird als Symbol für die Erfahrung des Geborgen- und Gehaltenseins.

Damit vermittelt sich ihnen ein innewohnender tieferer Sinn und eine neue Perspektive auf die Welt.

 

4. Fachlichkeit – theoretischer Hintergrund, methodisches Vorgehen, besondere Qualitäten

Den theoretischen Hintergrund der hier vorgestellten tiefenpsychologisch fundierten und transpersonalen Kunst- und Gestaltungstherapie bilden die Jungianische Tiefenpsychologie / C.G.Jung, insbesondere auch die Erkenntnisse über Ganzheits- bzw. Mandalagestaltungen und die „transzendente Funktion“, die Ausführungen von M. Csikszentmihalyi über den besonderen Bewußtseinszustand flowwährend des kreativen Tuns, die Beschreibungen des Psychoanalytikers D.W.Winnicott über den „intermediären bzw. Übergangsraum“ von Kreativität und Spiritualität, sowie der integrale Ansatz von Ken Wilber und das Wissen aus der Hypnotherapie.

Das methodische Vorgehen besteht im Wesentlichen im Ermöglichen freien Gestaltens, in dem die Seele, besonders das Unbewußte der Seele seinen Ausdruck finden kann. Hierfür wird durch die therapeutische Begleitung und in der therapeutischen Beziehung ein schützender Entwicklungsraum geschaffen. Durch Anteilnahme und Angebote von Deutungen wird es den Klienten im Dialog mit der Therapeutin und dem Erkennen der eigenen Gestaltungen möglich, „sich selbst auf die Spur zu kommen“ und ihrem eigenen Inneren zu vertrauen.

Die besondere Qualität dieser Arbeit ist, daß sie auf freudvolle Weise tiefe kreative Erfahrungen ermöglicht, die zu neuen Entwicklungsschritten, Problemlösungen und dem Entdecken einer eigenen spirituellen Seelenverbindung führen.

 

Praxis für kreatives Gestalten, Therapie und Supervision / Coaching

Künstlerhof Alt-Lietzow 12, D-10587 Berlin-Charlottenburg

Tel: ++49(0)30 – 781 28 99

mail@kreativpraxis-berlin.de

http://www.kreativpraxis-berlin.de

  

 

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