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Unter diesem Titel veranstaltet vom 13.-15. Mai 2011 der Aufbaustudien-gang „Bildnerisches Gestalten und Therapie“ der Akademie der Bildenden Künste München zum siebenten mal innerhalb von 20 Jahren ein Symposium über das besondere Potenzial der Bildenden Künste innerhalb der Künstlerischen Therapieformen.

Es setzt einen fachlichen Akzent, der die junge Fachrichtung Kunsttherapie als auf Grundlagen künstlerischer Kompetenz aufbauenden Disziplin würdigt und kritisch beleuchtet.  U.a. wird das häufig diskutierte Erbe von Joseph Beuys für die Kunsttherapie beleuchtet und aus aktueller Perspektive neu hinterfragt. Aus unterschiedlichen Positionen sollen prozessual und sozial orientierte Kunstkonzepte auf ihren Einfluss auf die Kunsttherapie untersucht werden.

Wenn Bild und Gegenbild zusammenkommen, ergibt sich etwas Drittes, etwas Neues. Im Beuys’schen Sinn ist der Prozess des Gegenbildes auf einen Umstrukturierungsprozess bezogen.  Dieser bewegt sich auf eine Verwandlung hin, darauf, dass sich alte, erstarrte Strukturen lösen und sich in neue, „lebendige, durchpulste, … lebens- und geistfördernde“ Gestalten verwandeln. „Bewegung ist Leben“, ist das Wagnis der Instabilität, der Augenblick des Kreativen.

Das Symposion zeichnet auf unterschiedliche Weise nach, wie in Kunst und Kunsttherapie die schöpferische Instabilität  wieder ins Gleichgewicht schwingt. Wie der Prozess der Balance Unterschiedliches differenziert und integriert. Wie er neue Fähigkeiten hervorbringt und eine Erneuerung ermöglicht, die wiederum Ausgangspunkt für weitere Bewegung ist.

Gleichzeitig markiert das Symposium den Abschied der Gründerin und Leiterin des Aufbaustudiums Prof. Dr. Gertraud Schottenloher, die zu den maßgeblichen PionierInnen der Kunsttherapie in Deutschland zählt.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Näheres unter:

Akademie der Bildenden Künste München

kunsttherapie@adbk.mhn.de

Tel.: 0049 – (0)89/3852-207

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„Jeder Mensch ist ein Künstler in dem Sinne, daß er etwas gestalten kann…
und daß in der Zukunft das gestaltet werden muß, was man die soziale

Wärmeskulptur nennt.“

Joseph Beuys

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