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aus der Kunsttherapie / Copyright: Kreativpraxis-Berlin.deDer Weg der Individuation ist nach C.G. Jung ein Integrations- und Wandlungsprozess mit dem Ziel der Ganzwerdung. Insbesondere in der zweiten Lebenshälfte sind wir aufgefordert, Einseitigkeiten in unserer Entwicklung auszugleichen und uns in eine neue Balance zu bringen.

Die kunsttherapeutische Gruppe bietet Ihnen die Möglichkeit, sich auf die Suche nach verborgenen Quellen Ihrer Kreativität zu begeben und die Bilder und Symbole der Seele mit ihrem Heilungspotential zu entdecken.

 

Themen können sein:

  • Wie lebe ich das weibliche und männliche Prinzip in mir? – ANIMUS u. ANIMA-Aspekte
  • Welche Seiten sind bis jetzt zu kurz gekommen und welche möchte ich neu kennenlernen? – Integration des SCHATTENS
  • Was gibt meinem Leben einen Sinn? – Entwicklung des wahren SELBST

 

Die Gruppe beginnt jeweils mit einem kurzem Rundgespräch und einer Inspiration anhand von Gedichten, Märchen oder Themen aus der Gruppe für die Gestaltungsphase. Die Teilnehmer können frei gestalten mit Materialien ihrer Wahl, z.B. zeichnen mit Kohle, Pastellkreiden, Ölkreiden, malen mit Aquarellfarben, Gouache, Kleister, Pinsel, modellieren mit Tonerde, Collagen aus verschiedenen Papieren u.a. Materialien. Eine gemeinsame Austauschrunde bildet das Ende. Das Miteinander ist getragen von gegenseitiger Wertschätzung und Anteilnahme. – Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

 

Ort: Praxis für kreatives Gestalten, Therapie und Supervision / Coaching

Dauer: ab Aug. bis Ende des Jahres 2016

Zeit: 2x pro Monat für je 2 Std. (Terminfindung nach Absprache)

Kosten: 110 Euro pro Monat inkl. Materialien

TeilnehmerInnen: Kleingruppe mit max. 6 Personen

Leitung: Regina Liedtke / HP Kunsttherapeutin (grad. in der DGKT, Mitglied im DFKGT)

Info: mail@kreativpraxis-berlin.de oder 030 – 781 28 99

Mehr unter: http://www.kreativpraxis-berlin.de/aktuelles.php

 

Ich freue mich auf Sie!

Tongestaltung aus der Kunsttherapie / Copyright by Regina Liedtke

Praxis für kreatives Gestalten, Therapie und Supervision / Coaching
Regina Liedtke
Künstlerhof Alt-Lietzow 12
D – 10587 Berlin-CharlottenburgTel.: +49(0)30 – 781 28 99
mail@kreativpraxis-berlin.de
Schauen Sie auch auf meinen Blog: https://kreativundheilsam.wordpress.com
und besuchen Sie unseren Künstlerhof: http://altlietzow12.wordpress.com
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Eingang, Info-Tag 2015Das war wieder ein schönes Erlebnis für alle Beteiligten.

Zum Thema „Prävention und Früherkennung von seelischen Erkrankungen“ präsentierte das Netzwerk Künstlerischer TherapeutInnen in Berlin auch in diesem Jahr seine Angebote zur Kunsttherapie, Tanztherapie und Musiktherapie. Am letzten Tag der Woche der Seelischen Gesundheit fand der Info-Tag mit Workshops, einem Austauschforum und einem Vortrag statt.

 

 

Kreativer Workshop, Info-Tag 2015Mit allen Sinnen und berührtem Herzen erlebten unsere Gäste, was Klänge, Farben und Bewegung bewirken können.

 

 

Mein Vortrag über eine tiefenpsychologisch fundierte und transpersonale Kunst- und Gestaltungstherapie gab Einblick in den langsamen Weg aus Angst und Ohnmacht hin zu dem Vertrauen in sich selbst und die Welt.

Vortrag, Info-Tag 2015

Es war ein Individuationsweg mit all seinen Höhen und Tiefen, vielen Schichten des Offenlegens und inneren Wachsens.

Vortrag, Info-Tag 2015,bVortrag, Info-Tag 2015,c

 

 

 

 

Das reiche Angebot an Informationsmaterial fand großes Interesse.

Info-Tisch, 2015Pressemitteilung auf openPR

 

 

 

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Regina Liedtke / HP, Kunsttherapeutin (grad. in der DGKT, Mitglied im DFKGT)
Gründerin des Netzwerks Künstlerischer TherapeutInnen in Berlin (ktib.de)
Inhaberin der Praxis für kreatives Gestalten, Therapie und Supervision / Coaching
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Praxis für kreatives Gestalten, Therapie und Supervision / Coaching
Regina Liedtke
Künstlerhof Alt-Lietzow 12
D – 10587 Berlin-Charlottenburg

Tel.: +49(0)30 – 781 28 99

http://www.kreativpraxis-berlin.de

Netzwerk Künstlerischer TherapeutInnen in Berlin:
http://www.ktib.de

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REGINA LIEDTKE
Die gelernte Erzieherin studierte Bildende Kunst an der Hochschule der Künste Berlin, absolvierte ihre Ausbildung zur Kunsttherapeutin an der Kölner Schule für Kunsttherapie und besuchte das Gaststudium Kunsttherapie an der Hochschule der Künste. Sie erhielt ihre Graduierung von der Deutschen Gesellschaft für künstlerische Therapieformen (DGKT) und ist Mitglied im Deutschen Fachverband für Kunst- und Gestaltungstherapie (DFKGT).
Sie ist seit über 24 Jahren als Kunsttherapeutin tätig und arbeitet seit 2001 in eigener Praxis.

PRAXIS FÜR KREATIVES GESTALTEN, THERAPIE UND SUPERVISION / COACHING:
Angeboten werden tiefenpsychologisch fundierte und transpersonale Kunsttherapie, Psychotherapie mit kreativen Medien, Trauerbegleitung, Supervision, Coaching, Workshops und Seminare.

NETZWERK KÜNSTLERISCHER THERAPEUTEN UND THERAPEUTINNEN IN BERLIN:
Es wurde 2012 von Regina Liedtke als Zusammenschluss von selbständigen Künstlerischen Therapeuten verschiedener Sparten gegründet und beteiligt sich in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge an der Berliner Woche der Seelischen Gesundheit.

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Auch in diesem Jahr beteiligt sich das von mir gegründete Netzwerk Künstlerischer TherapeutInnen in Berlin an der Berliner Woche der Seelischen Gesundheit mit einem Info-Tag. Er greift das diesjährige Thema „Prävention und Früherkennung…“ von psychischen Erkrankungen auf und vermittelt der interessierten Öffentlichkeit in Workshops, einem Vortrag und einem Austausch-Forum zu Arbeitsfeldern und Publikumsfragen, was die Künstlerischen Therapieformen dazu leisten können.

Sonntag, 18.10.15 von 11:00 bis 17:00 Uhr

Tanzstudio Dança Frevo
Mehringdamm 33 / Hof III, 10961 Berlin-Kreuzberg

Ein abwechslungsreiches Programm erwartet Sie zu den Möglichkeiten, die Ihnen die Kunsttherapie, die Tanztherapie und die Musiktherapie bieten können.

In einem Vortrag zu den weit verbreiteten und stetig zunehmenden seelischen Belastungen in unserer Gesellschaft – Erschöpfungssyndrom / Burnout, Depression und Ängsten – zeige ich an einem bebilderten Beispiel aus der kunsttherapeutischen Arbeit in meiner Praxis, wie ein Entwicklungsprozess zu Resilienz und ganzheitlicher Gesundheit aussehen kann.

„Es begann mit einem einzigen Punkt…“ – Wege aus der Angst.

Ein Individuationsprozess.Es begann mit einem einzigen Punkt

von Regina Liedtke

 

 

 

 

 

Erfahren Sie mehr:

http://www.kreativpraxis-berlin.de/aktuelles.php#info-tag

http://www.ktib.de/aktuelles.html

Pressemitteilung

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Netzwerk Künstlerischer TherapeutInnen in Berlin

info(ät)ktib.de

Praxis für kreatives Gestalten, Therapie und Supervision / Coaching
Regina Liedtke
Künstlerhof Alt-Lietzow 12
D – 10587 Berlin-Charlottenburg

Tel.: +49(0)30 – 781 28 99
mail(ät)kreativpraxis-berlin.de
http://www.kreativpraxis-berlin.de

Schauen Sie auch auf meinen Blog: https://kreativundheilsam.wordpress.com
und besuchen Sie unseren Künstlerhof: http://altlietzow12.wordpress.com

 

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„Damit das Mögliche entsteht, muss immer

wieder das Unmögliche versucht werden.“

Hermann Hesse

 

Hermann Hesse

Nach der Erfahrung des Ersten Weltkrieges setzte er sich öffentlich für Frieden, Völkerverständigung und eine nationenübergreifende Humanität ein.

Später wurde er in den USA der 60er Jahre zur Kultfigur der Anti-Vietnam- und Flower Power-Bewegung, sicher aber auch missverstanden in der angestrebten Art der Bewusstseinserweiterung, die die Hippie-Bewegung im Konsum von Drogen suchte, während er in der Sowjetunion eher als „progressiver Realist“ angesehen wurde. „Make love not war“ war ihre Devise. Den Weg nach innen verstand Hesse jedoch nicht als Flucht vor der Auseinandersetzung mit der äußeren Realität. Er setzte sich gleichermaßen mit den Innenwelten wie mit den Konflikten der Außenwelten auseinander. Weit mehr als 35.000 Briefe und 3.000 Rezensionen dokumentieren seine rege Kommunikation und Beschäftigung mit dem Gedankengut seiner Mitmenschen.

Seine frühe Rebellion gegen den schwäbischen Pietismus seines Elternhauses, ein Suizidversuch und der Aufenthalt in einer Nervenheilanstalt, schwere persönliche Schicksalsschläge und eine eigene Psychoanalyse prägten seinen Weg einer inneren Suche. In seinem Buch „Demian“ reflektierte Hesse seinen „Individuationsprozess“ als „Werden der Persönlichkeit, ohne das kein höheres Leben möglich ist“. 1926 taucht er im „Steppenwolf“ in eine Art Höllenreise in die dunklen Abgründe seiner Seele ein und nimmt gleichzeitig die Schrecken des zweiten Weltkrieges wie voraus.

In „Narziß und Goldmund“ geht es um Polaritäten wie männlich-weiblich, Vater-Mutter, Über-Ich – Triebwünsche des Es, Ratio-Gefühl, Chaos und Ordnung im innerpsychischen Konflikt, das Finden der Anima über die Integration eines positiven Mutterbildes, die Sehnsucht nach dem ewig Weiblichen / der Großen Mutter, die Sinnenfreuden in Liebesbeziehungen und das Erfahren der großen Liebe, die Möglichkeit des künstlerischen Schaffens aus der intensiven Auseinandersetzung mit den persönlichen und darüber hinaus archetypischen Größen des Seelischen.

In den Weisheitslehren des Buddhismus, Taoismus, sowie der christlichen Mystik fand er Antworten zu einem höheren Sinn des Lebens, die er mit seinen Publikationen einem größerem Leserkreis zugänglich machte. Selbstbestimmung, Authentizität und eine gelebte individuelle Spiritualität waren für ihn wichtige Werte. Hesses Credo lautete: „Du sollst dich nicht nach einer vollkommenen Lehre sehnen, sondern nach einer Vervollkommnung deiner selbst.“

 

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>> Hörempfehlung für September 2012:

Am Donnerstag, 13. September, 22.03 Uhr, sendet SWR2 unter dem Titel „Stufen“ ein Hörspiel.

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/hoerspiel-studio/-/id=660014/nid=660014/did=10145348/1bz0a2w/index.html

 

Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf‘ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden…
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

 

                                                                                         Hermann Hesse

 

Im Ausschreibungstext des SWR heißt es:

„Stufen“ ist nicht nur das bekannteste Gedicht aus der Feder von Hermann Hesse. Es ist auch der Deutschen Lieblingsgedicht. Am Donnerstag, 13. September, 22.03 Uhr, sendet SWR2 unter dem Titel „Stufen“ ein Hörspiel.

John Cage hat 1989, zum 65. Geburtstag des Suhrkamp-Verlegers und Hesse-Kenners Siegfried Unseld, das Sprachmaterial des Poems mit seiner Mesostic-Technik neu organisiert, für Sprecher musikalisiert. Cages Aneignung gleicht Verfahren der Konkreten Poesie, ist Arbeit am Sprachmaterial des Gedichts. Hermann Kretzschmar hatte das bis 2002 unveröffentlichte Stück im Hause Unseld mit aufgeführt. Seine Radiofassung greift als Tribut an Cage die offene Struktur seiner Radiokompositionen auf, und überträgt sie in eine von den O-Tönen der Aufnahmesituationen geprägte Klangkonzeption. Dieser Ansatz versteht sich als eine kompositorische Interpretation, die überdies analog ist der Cageschen Aneignung von Hesses „Stufen“.

SWR2 Hörspiel-Studio, 22.03 Uhr

„Stufen“

Nach Hermann Hesse und John Cage

Mit Hans Zender, Walter Zimmermann, Fréderic Rzewski, Dieter Schnebel

Kompositorische Interpretation und Realisation: Hermann Kretzschmar

Produktion: HR/WDR 2002

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Weitere Tips:

http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Hesse

Der SWR hat eine eigene Webseite zum Hermann Hesse-Jahr eingerichtet: Hesse entdecken >>

http://www.swr.de/hesse/-/id=9557936/1britqn/index.html

 

„Kinderseele“ ist eine berühmte Erzählung von Hermann Hesse, die der Radiosender SWR4 am Samstag, 11. August, 21.05 Uhr, als Mundart-Hörspiel bringt. Regie: Andrea Leclerque.

http://www.swr.de/swr4/bw/programm/-/id=258008/nid=258008/did=10079622/1ixbcia/

Im Ankündigungstext des SWR heißt es:

„Gab es das in Gottes Welt, dass ein Mensch, ein Knabe, gleichzeitig alle hohen und alle bösen Triebe in sich hatte und leiden und verzweifeln musste, nur so als eine unglückliche und komische Figur, zum Vergnügen des zuschauenden Gottes? Gab es das? Und war dann nicht – ja war dann nicht die ganze Welt ein Teufelsspott, gerade wert, sie anzuspucken?! War dann nicht Gott ein Scheusal, ein Wahnsinniger, ein dummer, widerlicher Hanswurst? – Ach, und während ich mit einem Beigeschmack von Empörerwollust diese Gedanken dachte, strafte mich schon mein banges Herz durch Zittern für die Blasphemie!

Ein Junge kommt heim und hat ein schlechtes Gewissen, ohne recht zu wissen, warum. In einem furiosen Monolog entfaltet sich das Seelenpanorama eines unterdrückten Rebellen, das stark autobiographische Züge trägt: Hesses Kindheit und Jugend ist geprägt von Verweigerung, Protest und Ausbruchsphantasien bis hin zum versuchten Suizid.

Die Erzählung »Kinderseele« erschien erstmals 1920. Die pietistische Missionswelt, in der er aufwuchs, sei von dem Prinzip geprägt gewesen, so Hermann Hesse noch als 60-Jähriger, »dass des Menschen Wille von Natur und Grund aus böse sei, und dass dieser Wille erst gebrochen werden müsse, ehe der Mensch in Gottes Liebe und in der christlichen Gemeinschaft das Heil erlangen könne.« Das Werkzeug für die Brechung dieses Willens ist in »Kinderseele« der Vater. Doch nicht der strafende Vater, sondern die selbstverschuldete Anpassung ist der größte Feind des freien Menschen.“

„Fast ein Heiliger. Zum 50. Todestag des protestantischen Mystikers Hermann Hesse“ ist der Titel eines Radio-Beitrags von Detlef Kühn, der am Sonntag, 5. August, 12.05 Uhr, auf SWR2 Glauben gesendet wird.

 

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/glauben/-/id=659102/nid=659102/did=9940796/iy98ax/

http://www.hermann-hesse.de/archiv/2012/08/06/der-spiegel-widmet-hermann-hesse-eine-titelgeschichte

http://www.dradio.de/aktuell/1834210/

http://www.hermann-hesse.de/files/WELTWEITE%20WIRKUNG.pdf

http://www.hermann-hesse.de/literatur

 

Viel Freude beim Lesen!

Herzliche Grüße

Regina Liedtke

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Nachtmeerfahrten – Eine Reise in die Psychologie von C.G. Jung

ein Film von Rüdiger Sünner, der seit Ende Oktober in unseren Kinos läuft und als DVD erhältlich ist.

Er veranschaulicht eindrücklich die archetypischen Schattenbereiche unseres Seelenlebens, die sich in Traumbildern, Mythen und Märchen mitteilen.

www.nachtmeerfahrten.de

Diese kennenzulernen und zu integrieren ist – ganz im Sinne Jungs – auch essentieller Bestandteil einer tiefenpsychologisch fundierten und transpersonalen Kunst- und Gestaltungstherapie, insbesondere in der zweiten Lebenshälfte.

Der Weg der Individuation führt durch die Dunkelheit zur Ganzwerdung als Mensch. Dies kann in unserer Zeit, in der die rationale Kontrollierbarkeit dominiert, als eine Herausforderung angesehen werden, die für viele nicht gerade attraktiv erscheint und oft erst durch Krisen und Krankheiten erzwungen werden muß.

 

Lesen Sie passend zur Jahreszeit: durch_die_dunkelheit_zum_Licht

Und besuchen Sie mich auf: www.kreativpraxis-berlin.de

Lichtvolle Herzenserfüllung wünscht Ihnen und Euch

Regina Liedtke

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Tiefenpsychologisch fundierte und transpersonale

Kunst- und Gestaltungstherapie

von Regina Liedtke

 

 

 

1. Kreativität und Spiritualität als gesellschaftlich relevante Größe

Menschen in unserer Gesellschaft leiden zunehmend an einem Verlust ihrer kreativen Gestaltungsmöglichkeiten und dem Gefühl von innerer Leere, Einsamkeit und Sinnlosigkeit. Sie verlieren den Kontakt zu Ihren Gefühlen, Ihren Bedürfnissen und zu Ihrer Seele.

Angesichts des stärker werdenden Leistungsdrucks und der Priorität von Verwertbarkeit und Vermarktung bis ins private Leben hinein, werden Qualitäten wie Kreativität und Spiritualität immer mehr aus unserem Leben hinaus gedrängt. Das zweckfreie Tun und einfach Dasein findet kaum noch einen Platz. Das Erleben von eigenem schöpferischem Gestalten kommt zu kurz und wird nicht mehr genügend wertgeschätzt. 

 

2. Position im Feld der Kunsttherapie

Vor diesem Hintergrund stellt die Kunst- und Gestaltungstherapie ein Angebot dar, welches genau da ansetzt, woran viele Menschen leiden. Manche werden daran schwer krank, andere stumpfen einfach ab und funktionieren weiter. So kann die Kunst- und Gestaltungstherapie für einige ein Weg zur Heilung sein. Auf jeden Fall wird das Erleben von kreativem Schaffen und der Kontakt zum eigenen Seelenleben als große Bereicherung und mehr Lebensqualität erlebt.

Der tiefenpsychologische und transpersonale Ansatz der Kunst- und Gestaltungstherapie bietet hierfür die entsprechenden Bedingungen:

  • einen ergebnisoffenen Raum, den Bildern der Seele auf die Spur zu kommen
  • professionelle und einfühlsame Begleitung durch eine erfahrene Therapeutin
  • intensive Beziehungsarbeit
  • einen klaren und schutzgebenden Rahmen in Zeit und Ort

Er ermöglicht tiefes Verstehen, Finden der eigenen Mitte und Erleben der ganz eigenen Wertigkeit, Kreativität und Spiritualität, jenseits von Effektivitäts- und Leistungsansprüchen.

Damit steht die tiefenpsychologisch fundierte und transpersonale Kunst- und Gestaltungstherapie folgerichtig außerhalb des Systems von Krankenkassen mit Symptombehandlungen und zählbaren Wirksamkeits- und Effizienznachweisen, in dem sich andere Ansätze von Kunsttherapie gerade versuchen, zu positionieren.

 

3. Blick in die praktische Arbeit

Menschen kommen zur tiefenpsychologisch fundierten und transpersonalen Kunst- und Gestaltungstherapie. Sehr bald wird für sie spürbar, daß sie hier nichts leisten oder beweisen müssen. Manchmal fließen ein paar Tränen. Tränen der Trauer und der Erleichterung, angesichts der einfühlsamen Anteilnahme, die ihnen zuteil wird. Durch die angebotenen Materialien wie Farben, Pinsel, Papiere, Ton …. und die Möglichkeit, sich in Bildern und Symbolen auszudrücken rücken die hoffnungsvollen und freudigen Aspekte, Ressourcen und Selbstheilungskräfte in den Mittelpunkt. Während des Gestaltungsprozesses erfahren sie, daß ihre Seele in Bildern zu ihnen „spricht“. So verwandelt sich beispielsweise ein Klumpen Ton „wie von selbst“ in eine Schale, in die eine kleine Kugel gelegt wird als Symbol für die Erfahrung des Geborgen- und Gehaltenseins.

Damit vermittelt sich ihnen ein innewohnender tieferer Sinn und eine neue Perspektive auf die Welt.

 

4. Fachlichkeit – theoretischer Hintergrund, methodisches Vorgehen, besondere Qualitäten

Den theoretischen Hintergrund der hier vorgestellten tiefenpsychologisch fundierten und transpersonalen Kunst- und Gestaltungstherapie bilden die Jungianische Tiefenpsychologie / C.G.Jung, insbesondere auch die Erkenntnisse über Ganzheits- bzw. Mandalagestaltungen und die „transzendente Funktion“, die Ausführungen von M. Csikszentmihalyi über den besonderen Bewußtseinszustand flowwährend des kreativen Tuns, die Beschreibungen des Psychoanalytikers D.W.Winnicott über den „intermediären bzw. Übergangsraum“ von Kreativität und Spiritualität, sowie der integrale Ansatz von Ken Wilber und das Wissen aus der Hypnotherapie.

Das methodische Vorgehen besteht im Wesentlichen im Ermöglichen freien Gestaltens, in dem die Seele, besonders das Unbewußte der Seele seinen Ausdruck finden kann. Hierfür wird durch die therapeutische Begleitung und in der therapeutischen Beziehung ein schützender Entwicklungsraum geschaffen. Durch Anteilnahme und Angebote von Deutungen wird es den Klienten im Dialog mit der Therapeutin und dem Erkennen der eigenen Gestaltungen möglich, „sich selbst auf die Spur zu kommen“ und ihrem eigenen Inneren zu vertrauen.

Die besondere Qualität dieser Arbeit ist, daß sie auf freudvolle Weise tiefe kreative Erfahrungen ermöglicht, die zu neuen Entwicklungsschritten, Problemlösungen und dem Entdecken einer eigenen spirituellen Seelenverbindung führen.

 

Praxis für kreatives Gestalten, Therapie und Supervision / Coaching

Künstlerhof Alt-Lietzow 12, D-10587 Berlin-Charlottenburg

Tel: ++49(0)30 – 781 28 99

mail@kreativpraxis-berlin.de

http://www.kreativpraxis-berlin.de

  

 

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