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Globalisierung – Digitalisierung – Anonymisierung

Und nun auch noch eine Virus-Pandemie!

 

Einengung

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Welt ist in einem psychose-ähnlichen Zustand und leidet am Verlust von guten Grenzen. Nur wer „gute Grenzen“ hat, kann bei sich und gleichzeitig offen für die Welt sein. Damit ist gemeint: angemessen und flexibel. Ein Mensch mit guten Grenzen kann auf Einflüsse von außen selbstwirksam gestaltend reagieren und verliert dabei nicht die Ruhe. Er bringt sich in einen Zustand der Resilienz, also einer gesunden Widerstandskraft, der es ihm ermöglicht, Gefahren richtig einzuschätzen und sich vor Überflutung zu schützen.

 

Ich möchte Sie an dieser Stelle einladen, sich selbst einmal zu fragen:

„Wo stehe ich in dem ganzen Geschehen?“

 

Verfalle ich dem landläufigen Aktivismus und der Informationsflut täglich neuer Statistiken?

Gerate ich in angstgetriebene Irrationalität wie z.B. Hamsterkäufe oder diffuse Beunruhigung und Panik?

Oder gehöre ich zu denen, die jetzt total blockieren, nicht mehr vor die Tür gehen, „dicht machen“ und damit versuchen, auf „Nummer sicher“ zu gehen?

 

Ich erlebe derzeit in meiner therapeutischen Arbeit beides. Die einen nehmen gerade in diesen schweren Zeiten jede Stunde wahr und suchen nach Unterstützung. Die anderen müssen über andere Wege begleitet werden, um mit ihnen ein bisschen den Kontakt zu halten und sie zu stabilisieren.

 

Es ist ein psycho-sozialer Belastungstest für alle

Die gegenwärtige Situation der Bedrohung ist geeignet, bereits vorhandene Traumata, Angst- und Panikstörungen oder Depressionen zu verstärken. Bei hinzu kommenden sozialen Problemen kann das auch schnell mal in aggressive Durchbrüche und sexuelle Gewalt umschlagen. Alkohol dient dabei unter Umständen als Selbstmedikation, um das Ganze für sich erträglicher zu machen. Für Angehörige ist das nicht unbedingt der Fall. Und die Kinder sind dem am meisten ausgeliefert.

 

Stress macht Körper, Geist und Seele krank

Moment mal. Worum ging es noch mal? Ging es nicht eigentlich um den Virus, der uns krank zu machen droht? Deshalb nehmen wir das doch alles auf uns! Die Kontaktverbote und Reglementierungen, die sich wie eine Zwangsjacke jeden Tag enger um uns zuziehen.

Das ist jedenfalls die Sicht der Virologen und Epidemiologen.

 

Doch der Mensch ist ein fühlendes Wesen, das als vernetzter Gesamtorganismus reagiert. Die wissenschaftliche Disziplin, die das erforscht, ist die Psycho-Neuro-Immunologie. „Die Psychoneuroimmunologie (PNI) oder Psychoimmunologie ist ein interdisziplinäres Forschungsgebiet, das sich mit der Wechselwirkung der Psyche, des Nervensystems und des Immunsystems beschäftigt. Ein Nachbargebiet ist die Psychoneuroendokrinologie, das außerdem die Wechselwirkungen des Hormonsystems mit einbezieht.“

(zitiert nach:  https://de.wikipedia.org/wiki/Psychoneuroimmunologie, abgerufen am 30.03.2020)

 

Das heißt, ein wesentlicher Faktor für unsere Infektabwehr ist unser seelisches Gleichgewicht. Das hat über fein abgestimmte biochemische Prozesse Einfluss darauf, ob und wie schwer wir krank werden.

 

Prof. Christian Schubert, Leiter des Labors für Psychoneuroimmunologie der Univ.-Klinik für Med. Psychologie und Psychotherapie Innsbruck, und Mag. Magdalena Singer schreiben hierzu: „Selbst ob wir uns mit einem Virus anstecken oder nicht, hängt von unserer emotionalen Verfassung ab. Das konnte der amerikanische PNI-Forscher Sheldon Cohen eindrucksvoll in einem Experiment zeigen. Dazu setzte er gesunde Testpersonen unter Quarantänebedingungen gezielt bestimmten Viren aus. Es stellte sich heraus, dass sich bei Weitem nicht alle Testpersonen mit dem jeweiligen Virus ansteckten. Personen mit einem positiven emotionalen Persönlichkeitsprofil erkrankten seltener und zeigten weniger klinische Symptome.“

(zitiert nach: https://www.ugb.de/gesundheitsfoerderung/psychoneuroimmunologie/, abgerufen am 30.03.2020)

 

Was kann man tun?

Genau diese emotionale Verfasstheit, was wir denken und fühlen und wie wir mit uns und der Welt im Reinen sind, kann durch Psychotherapie so beeinflusst werden, dass wir unsere Selbstheilungskräfte bestmöglich stärken. Bezogen auf die Krebstherapie schreiben die oben genannten Autoren weiter: „Als klinisch vielversprechend gelten auch Imaginations-techniken, bei der im hypnotischen Zustand visualisiert wird, wie beispielsweise weiße Blutkörperchen gefährliche Tumorzellen im eigenen Körper angreifen und unschädlich machen. So lässt sich ein signifikanter Anstieg an weißen Blutkörperchen erreichen, also eine Stimulation der Abwehrzellen.“ (ebenda)

 

Innere Bilder können helfen

Wir sehen also: Die Wirkkraft innerer Bilder kann nicht nur unser Wohlbefinden beeinflussen, sondern verändert auch unseren körperlichen Gesundheitszustand. Doch zu erreichen, dass sie in der gewünschten Weise positiv wirken, ist die hohe Kunst. Auch negative Bilder haben ihre Wirkkraft und halten uns manchmal regelrecht gefangen. Zudem erfahren wir gerade in Zeiten eines angestrebten Wandels nicht selten, dass uns die Außenwelt genau diese Negativität widerspiegelt und uns jede Menge Beweise dafür liefert, das „die Realität“ doch so ist. Positive Bilder dagegen erfahren wir oft als außerordentlich flüchtig.

 

Konkret und handhabbar machen

Hier kommt die Kunsttherapie ins Spiel. Durch den kreativen Ausdruck mit Gestaltungs-materialien treten wir in einen inneren Dialog und lernen im praktischen Umgang damit, wie sich die Kraft der Bilder bannen und nutzen lässt. In der Auseinandersetzung zwischen Innen und Außen wächst uns eine heilsame Kraft zu, die sich im gemalten Bild oder in der Tongestaltung materialisiert.

 

Das kann zum Beispiel so aussehen, dass ich Sie einlade, der Angst, die sich wie der Virus „unkontrolliert ausbreitet“ eine Gestalt zu geben und sie zu fragen, was sie Ihnen zu sagen hat, woher sie ursprünglich kommt, wann sie schon mal da war, warum sie so groß werden musste und welches ihre positive Botschaft ist.

Hilfreich kann aber auch sein zu schauen, was hat mir schon mal früher ermöglicht, mich in schwierigen Zeiten geschützt und geborgen zu fühlen, was gibt mir Kraft, worin finde ich in einer Krise meinen Halt und dem eine Form und eine Farbe zu geben – ein Symbol für dieses gute Gefühl zu finden. Dabei können hilfreiche Wesen auftauchen, wie die Oma, bei der man als Kind in den Ferien eine schöne Zeit hatte oder auch ein Schutzengel oder ein Krafttier.

 

All das kann dazu beitragen, dass sich das eigene Selbst- und Welterleben etwas versöhnlicher anfühlt und wir den nächsten Virenschwarm an uns abgleiten lassen, während wir unseren Mitmenschen ein liebevolles Lächeln schenken.

 

Ich begleite Sie gern auch in diesen Zeiten!           © Regina Liedtke, www.kreativpraxis-berlin.de

Mit herzlichen Grüßen

Regina Liedtke

 

Artikel als PDF

 

 

 

Regina Liedtke

HP / Psych., Kunsttherapeutin (grad. in der DGKT, Mitglied im DFKGT und in der C.G. Jung-Gesellschaft Berlin), Hypnotherapeutin, Kunsttherapeutische Fachberaterin in Psychotraumatologie (IKT München), Supervisorin (IGA Heidelberg), Bildende Künstlerin (HdK Berlin, bbk berlin)

Tiefenpsychologisch fundierte und transpersonale Kunstpsychotherapie seit 1991, tätig in eigener Praxis seit 2001.

Dozentin, Referentin und Autorin von Fachartikeln und Blogbeiträgen

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Zur Psycho- und Gruppendynamik der aktuellen Situation in der Gesellschaft und zum Verständnis von Widerstandsbewegungen und sog. Verschwörungstheorien empfehle ich einen Podcast aus psychoanalytischer Sicht:

Zur Psychoanalyse der Verschwörungstheorien

© Dr. Cécile Loetz und Dr. Jakob Johann Müller

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Praxis für kreatives Gestalten, Therapie und Supervision / Coaching
Regina Liedtke
Künstlerhof Alt-Lietzow 12
D – 10587 Berlin-Charlottenburg

Tel.: +49(0)30 – 781 28 99
email: mail@kreativpraxis-berlin.de

Homepage: http://www.kreativpraxis-berlin.de

 

Blog “kreativundheilsam”: https://kreativundheilsam.wordpress.com

Blog “Was macht die Kunst?”: https://liedtkekunstblog.wordpress.com/

KUNSTTHERAPIE – KUNSTPSYCHOTHERAPIE – SELBSTERFAHRUNG – KREATIVWORKSHOPS – TIEFENPSYCHOLOGISCH FUNDIERT UND TRANSPERSONAL – MIT ALLEN SINNEN

 

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Fr. 24.01.2020 um 18:30 – 21:00 Uhr

Bilder der Seele – die Quelle ist in mir

Mini-Kreativworkshop mit bebildertem Einführungsvortrag

Ein Angebot zum Kennenlernen.

Sie sind eingeladen, bei einem Vortrag mit Bildbeispielen aus meiner kunsttherapeutischen Praxis mit mir und den anderen BesucherInnen ins Gespräch zu kommen und anschließend selbst zu Pinsel, Stift oder Ton zu greifen.

 

Themen des Vortrags sind: Mini-Workshop R. Liedtke

Was ist in meinem Leben zu kurz gekommen?

Was möchte ich neu zum Blühen bringen?

Welches sind die Schattenthemen, vor denen ich mich ängstige?

Alles will angenommen werden – dann kann es sich wandeln

… und sich runden zu einem großen Ganzen.

 

Weitere Infos: Die Quelle… Kreativworkshop 2020

Bitte melden Sie sich an. Ich freue mich auf Ihr Kommen!

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25.01.2020 – GESTERN: Der Kreativworkshop „Die Quelle ist in mir“ fand statt. Es berührt mich immer wieder, wie tief die TeilnehmerInnen in die Themen einsteigen, wie dicht die Atmosphäre wird durch die Bilder und den persönlichen Austausch darüber. Und das in 2.5 Std.! Respekt und Dankeschön an meine TeilnehmerInnen.

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Ab Februar 2020 wieder möglich!

Schätze der Seele – auf dem Weg der Individuation in die eigene Mitte finden

JETZT als JAHRESGRUPPE: Kunsttherapeutische Selbsterfahrung

Der Weg der Individuation ist nach C.G. Jung ein Integrations- und Wandlungsprozess mit dem Ziel der Ganzwerdung. Insbesondere in der zweiten Lebenshälfte sind wir aufgefordert, Einseitigkeiten in unserer Entwicklung auszugleichen und uns in eine neue Balance zu bringen.

Weitere Infos: JAHRESGRUPPE Kth. Selbsterfahrung 2020

Bitte melden Sie sich an. Ich freue mich auf Ihr Kommen!

Der Mini-Kreativworkshop „Die Quelle ist in mir“ kann eine gute Einführung und Entscheidungshilfe sein.

 

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Buchvorstellung / Vortrag – (Termin folgt):

Am 17.08.2020 (der Alber-Verlag hat das Erscheinungsdatum leider noch einmal um ein Vierteljahr verschoben) wird mein Artikel Die Entwicklung des SELBST und sein Ausdruck in Ganzheitssymbolen in dem neu erscheinenden Buch „Zur Psychodynamik kreativen Gestaltens. Künstlerische Therapien in klinischen und psycho-sozialen Arbeitsfeldern.“ veröffentlicht, den ich voraussichtlich im September mit einem Fachvortrag vorstellen werde.

 

 

Abstract

Die Entwicklung des SELBST ist im Wesentlichen abhängig von dem sich früh bildenden Beziehungsraum zwischen dem Säugling und seiner/n Bezugsperson/en (Daniel Stern u.a.). Ein intermediärer Raum / Übergangsraum (D.W.Winnicott) entsteht und ermöglicht die für die Künstlerischen Therapien so wichtige Symbolisierungsfähigkeit.

In der tiefenpsychologisch fundierten und transpersonalen Kunst- und Gestaltungstherapie gilt es, dafür gute Bedingungen zu schaffen und die Klient*innen auf dem Weg der Individuation in ihre Mitte zu führen. Geschieht die SELBST-Werdung, so tauchen Ganzheitssymbole, im weitesten Sinne Mandala-Gestaltungen, im therapeutischen Prozess von selbst auf (C.G.Jung). Ein Therapiebeispiel macht dies deutlich.

Weitere Infos: http://www.kreativpraxis-berlin.de/publikationen.php

 

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Praxis für kreatives Gestalten, Therapie und Supervision / Coaching
Regina Liedtke
Künstlerhof Alt-Lietzow 12
D – 10587 Berlin-CharlottenburgTel.: +49(0)30 – 781 28 99
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Blog “kreativundheilsam”: https://kreativundheilsam.wordpress.com
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KUNSTTHERAPIE – KUNSTPSYCHOTHERAPIE – KUNSTTHERAPEUTISCHE SELBSTERFAHRUNG – TIEFENPSYCHOLOGISCH UND TRANSPERSONAL – PERSÖNLICHKEITSENTWICKLUNG

Nach dem großen Erfolg der Kunsttherapeutischen Selbsterfahrungsgruppe in 2019, die auf Wunsch der Teilnehmerinnen nach Ablauf des halben Jahres um ein Vierteljahr fortgeführt wurde, habe ich mich entschieden, die Gruppe als JAHRESGRUPPE anzubieten.

HIER IST SIE:

JAHRESGRUPPE: Kunsttherapeutische Selbsterfahrung

 

Individuation, Regina LiedtkeDer Weg der Individuation ist nach C.G. Jung ein Integrations- und Wandlungsprozess mit dem Ziel der Ganzwerdung. Insbesondere in der zweiten Lebenshälfte sind wir aufgefordert, Einseitigkeiten in unserer Entwicklung auszugleichen und uns in eine neue Balance zu bringen.

 

Die kunsttherapeutische Gruppe bietet Ihnen die Möglichkeit, sich auf die Suche nach verborgenen Quellen Ihrer Kreativität zu begeben und die Bilder und Symbole der Seele mit ihrem Heilungspotential zu entdecken. Der Bezug zum Jahreskreis führt aus der linearen Zeit des „schneller-höher-weiter“ in den inneren Rhythmus und zu den Zyklen der Natur. Die Verbundenheit zu einem größeren Ganzen wird erfahrbar.

 

Inhaltliche Themen:

  • Der Weg der Individuation entspricht dem archetypischen Grundmuster des Sonnenmythos oder der HELDENREISE mit dem Durchschreiten des Reifungs- und Transformationsprozesses zur Ganzwerdung – durch die Dunkelheit zum Licht, Krisen durchstehen, Abschiede, Tod und Trauer, dem Prozess vertrauen, sich der eigenen Macht und Göttlichkeit bewusst werden
  • Wie lebe ich die weibliche und männliche Seite in mir in der jeweiligen Lebensphase? – ANIMUS u. ANIMA-Aspekte
  • Welche Anteile sind bis jetzt zu kurz gekommen und welche möchte ich neu kennenlernen und zum Blühen bringen? – abgelehnte Anteile annehmen, eine neue Ausgeglichenheit finden, Selbstfürsorge, innere und äußere Umstrukturierungen, Integration des SCHATTENS
  • Was gibt meinem Leben einen Sinn? – Zentrierung, zur inneren Ruhe finden, bei sich selbst ankommen, Entwicklung des wahren SELBST

 

Die Gruppe beginnt jeweils mit einem kurzem Rundgespräch und einer Inspiration anhand von Kunstpostkarten, Gedichten, Entspannungs- und Körperreisen oder Themen aus der Gruppe für die Gestaltungsphase. Die Teilnehmer können frei gestalten mit Materialien ihrer Wahl, z.B. zeichnen mit Kohle, Pastellkreiden, Ölkreiden, malen mit Aquarellfarben, Gouache, Kleister, Pinsel, modellieren mit Tonerde, Collagen aus verschiedenen Papieren u.a. Materialien, auf kleinen Formaten am Tisch oder groß an der Wand oder am Boden. Bekräftigungsrituale beziehen alle Sinne mit ein und finden ihren Ausdruck in Tanz, musikalischer Begleitung und dem Entwickeln einer eigenen kleinen Performance zum lebensgroßen Selbstbild als Heldin. Eine gemeinsame Austauschrunde bildet das jeweilige Ende. Das Miteinander ist getragen von gegenseitiger Wertschätzung und Anteilnahme.

 

Heldinnenpräsentation

Ort: Praxis für kreatives Gestalten, Therapie und Supervision / Coaching

Beginn: ab Febr. 2020 (sofern Anmeldungen vorliegen)

Zeit: 2x pro Monat für je 2 Std. (Terminfindung nach Absprache)

Kosten: 110 Euro pro Monat inkl. Materialien

Urlaubszeiten werden bei der gemeinsamen Terminvereinbarung und den Kosten berücksichtigt

TeilnehmerInnen: Kleingruppe mit max. 6 Personen

Leitung: Regina Liedtke / HP Kunsttherapeutin (grad. Mitglied in der DGKT,

Mitglied im DFKGT, in der C.G. Jung-Gesellschaft)

Info / Anm.: mail@kreativpraxis-berlin.de oder 030 – 781 28 99

Homepage: http://www.kreativpraxis-berlin.de

 

Ich freue mich auf Sie!

JAHRESGRUPPE Kth. Selbsterfahrung 2020 

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Praxis für kreatives Gestalten, Therapie und Supervision / Coaching

Regina Liedtke

Künstlerhof Alt-Lietzow 12

D – 10587 Berlin-Charlottenburg                                 © Regina Liedtke, www.kreativpraxis-berlin.de

 

Tel.: +49(0)30 – 781 28 99

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Blog “kreativundheilsam”: https://kreativundheilsam.wordpress.com

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Heute war ich wieder auf dem Kongress der DGPPN / Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde in Berlin / CityCube als Vertreterin der Künstlerischen TherapeutInnen und Abgesandte des DFKGT / Deutschen Fachverbandes für Kunst- und Gestaltungstherapie und habe interessierte TagungsteilnehmerInnen beraten:

DGPPN-Kongress 2019

Ein eigener Veranstaltungsteil mit dem Titel „Psyche und Kunst“zeigt Ausstellungen, Filmvorführungen und bietet Lesungen an.

Ausstellung „Psychische Erkrankungen im Blick“

Ausstellung „Angst in der Kunst – Ikonografie einer Grundemotion“

Ausstellung „Schizophrenie und Kunst“

Ausstellung „CRAZY – Leben mit psychischen Erkrankungen“

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Praxis für kreatives Gestalten, Therapie und Supervision / Coaching
Regina Liedtke
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Heute fand das 28. Hauptstadtsymposium der DGPPN / Deutschen Gesellschaft für Pschiatrie, Psychosomatik, Psychotherapie und Nervenheilkunde statt.

Thema war eine Betrachtung der neuen S3-Leitlinie „Psycho-soziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen“. Wegweisend darin ist eine veränderte Ausrichtung der Haltung gegenüber Menschen aus diesem Patientenkreis: Wichtige Stichworte in dem Zusammenhang sind Recovery, individueller Bedarf, selbstbestimmtes Leben, Vernetzung der bisher getrennten Hilfesysteme und Perspektivwechsel aus Sicht der Selbsthilfe.

Teil der in dem fast 500 Seiten starken Werk (Langfassung) beschriebenen „psycho-sozialen Therapien“ sind u.a. auch die Künstlerischen Therapien.

Eine Zusammenfassung befindet sich auf meiner Homepage (Fachinfo Kunsttherapie, Kunstpsychotherapie/Anhang).

Sie werden in ihrer psychotherapeutischen Qualität insbesondere für den prä- bzw. nonverbalen Bereich von Störungsbildern und im impliziten Gedächtnis ansetzenden Therapiemaßnahmen beschrieben und mit dem respektablen Empfehlungsgrad B auf der Evidenzebene Ia – Ib eingestuft. Das heißt, die Künstlerischen Therapien – also Kunsttherapie, Musiktherapie, Tanztherapie, Dramatherapie u.a.sollten im Rahmen eines Gesamtbehandlungsplans angeboten werden.

Beatrix Evers-Grewe nahm als Vertreterin der Gesundheitsfachberufe in der DGPPN und 1. Vorsitzenden der BAG KT / Bundesarbeitsgemeinschaft Künstlerische Therapien am Abschlusspodium teil.

 

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Programm

Moderation

Arno Deister, Past President der DGPPN, Berlin (Moderation)

 

Begrüßung

Andreas Heinz, Präsident der DGPPN, Berlin

 

S3-Leitlinie Psychosoziale Therapien

Warum brauchen wir psychosoziale Therapien?

Steffi G. Riedel-Heller, Leipzig

 

Welche Evidenz gibt es für psychosoziale Therapien?

Uta Gühne, Leipzig

 

Wie kann Recovery gefördert werden?

Stefan Weinmann, Berlin

 

Wie findet die Leitlinie zu den Patienten?

Markus Kösters, Ulm

 

Best-Practice-Modelle

Aufsuchende Hilfen: Home Treatment, StäB und Co.

Thomas Becker, Ulm

 

Wohnortnahe Versorgung: Aktuelle Beispiele

Nils Greve, Köln

 

Best-Practice-Modelle II

Versorgung in der Gemeinde: Wohnen und Teilhabe

Matthias Rosemann, Berlin

 

In Arbeit halten, in Arbeit bringen: Individual Placement and Support

Andreas Bechdolf, Berlin

 

Vertragsärztlicher Bereich: Intensiv-ambulante Hilfen

Christa Roth-Sackenheim, Andernach

 

Statements

Handlungsbedarf im Bereich soziale Teilhabe

Michael Konrad, Stuttgart

 

Handlungsbedarf aus Sicht der Selbsthilfe

Elke Prestin, Bielefeld

 

Handlungsbedarf aus Sicht der Angehörigen

Janine Berg-Peer, Berlin

 

Kaffeepause

 

Versorgung größer denken

Das DGPPN-Modell für eine vernetzte und koordinierte Versorgung

Iris Hauth, Berlin

 

Podiumsdiskussion

Thomas Becker, Ulm

Elke Prestin, Bielefeld

Janine Berg-Peer, Berlin

Beatrix Evers-Grewe, Essen

Kirsten Kappert-Gonther, Berlin (Bundestag)

Julian Dilling (GKV-Spitzenverband)

Iris Hauth, Berlin

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Regina Liedtke / HP Kunstpsychotherapie

Praxis für kreatives Gestalten, Therapie und Supervision

Alt-Lietzow 12 (Künstlerhof)  Regina Liedtke vor ihrer Kreativpraxis im Künstlerhof Alt-Lietzow 12

D – 10587 Berlin Charlottenburg

www.kreativpraxis-berlin.de

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So fängt das Jahr gut an!

Einladung Künstlerhof 2019, mittelHerzliche Einladung

Die Künstlerinnen und Künstler des Künstlerhofs Alt-Lietzow stellen sich in einer Gemeinschaftsausstellung mit ihren Werken vor.

Vertreten sind: Bildende Kunst, Bildhauerei, Film, Performance, Schauspiel, Musik, Literatur.

 

 

Mehr: https://liedtkekunstblog.wordpress.com/2018/12/17/die-kuenstlerinnen-des-kuenstlerhofs-alt-lietzow-stellen-sich-vor/

 

 

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Samstag, 23.02.19 – „Landschaft und Seele im Spiegel der Natur“

Lesung + Malworkshop

Ulrike Prasse-Schiefner führt uns mit ihren Gedichten durch den Jahreskreis und stimmt uns auf das kommende Jahr ein. Im Anschluss stehen Farben, Pinsel, Ölkreiden, Pastell und schöne Papiere für Sie bereit, um den eigenen Inspirationen zu folgen und ihnen gestalterisch Ausdruck zu verleihen.

Im Spiegel der Natur, Lesung + Malworkshop

Das war ein überaus kreativer Nachmittag mit den stimmungsreichen Gedichten von Ulrike Prasse-Schiefner zum Jahreskreis und den im Malworkshop entstandenen Bildern der Teilnehmerinnen. Diese Arbeit ist einfach wunderbar. Bitte mehr davon.

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Samstag, 06.07.19 – Märchenpicknick mit Malgruppe

6. Juli 2019 – 15:00 Uhr
Ev. Kirchenforum (Parochialkirche), Klosterstraße 66, 10179 Berlin
ReferentIn: Helga Dobrick-Kröber, Beate Kortendieck-Rasche, Karin Langhammer, Regina Liedtke (Berlin)

Zur Information:
Unsere diesjährige Semesterabschlussveranstaltung ist wieder ein Märchenpicknick, das bei gutem Wetter im Garten der Parochialkirche, Klosterstr. 66, bei schlechtem Wetter in den Räumen stattfindet. Jeder bringt etwas Feines zu essen mit, Getränke besorgt der Vorstand. Das Märchen »Die Nixe im Teich« wird  vorgelesen, die den Einzelnen bewegendste Szene daraus soll gemalt, und die Bilder der Gruppe vorgestellt werden. Malerische Kompetenz ist dazu nicht nötig. Malsachen und Papier werden gestellt, können aber gerne auch mitgebracht werden. Das Märchen ist die Geschichte eines Paares. Archetypische Themen von Frau und Mann, der Weg der Individuation in einer Paarbeziehung, Animus und Anima können in der anschließenden Diskussion herausgearbeitet und in der Gruppe diskutiert werden.

Zu den Personen:
Helga Dobrick – Kröger Ist examinierte Krankenschwester, Kunsttherapeutin, zur Zeit Selbständige, tätig als Kunsttherapeutin, Schwerpunkt: Zusammenarbeit mit einer Tiefenpsychologischen Praxis; freischaffende Künstlerin, Mitgliedschaft in der C G Junggesellschaft Berlin

Beate Kortendieck-Rasche ist niedergelassene Frauenärztin und Paartherapeutin in Berlin. Sie begleitet werdende Mütter und Väter in der Schwangerschaft, indem sie mit ihnen über ihre Träume arbeitet. Sie ist zweite Vorsitzende der C.G. Jung Gesellschaft Berlin.

Karin Langhammer ist analytische Psychotherapeutin in eigener Praxis, Mitglied des C.G. Jung Institutes Berlin und der Deutschen Gesellschaft für Analytische Psychlogie, sie ist Mitglied im Vorstand der C.G. Jung Gesellschaft Berlin.

Regina Liedtke ist bildende Künstlerin (Meisterschülerabschluss an der Hochschule der Künste Berlin) und HP/Kunstpsychotherapie (grad. Mitglied in der Deutschen  Gesellschaft für Künstlerische Therapieformen, Mitglied im Deutschen Fachverband für Kunst- u. Gestaltungstherapie), tätig in eigener Praxis in Berlin. Schwerpunkt ihrer Arbeit sind langlaufende Einzeltherapien und Supervision. Daneben Publikationen, insbesondere über Selbstwerdung und Ganzheitssymbolik. Mitglied in der C.G. Jung-Gesellschaft Berlin.

Ort: Garten vor der Klosterstrasse 66
Kein Kostenbeitrag, die Teilnehmer werden gebeten, etwas fürs Buffet mitzubringen. 

Veranstaltungsseite der C.G. Jung-Gesellschaft Berlin

Liedtke, 21.09.2009 335Das war ein sehr schönes, äußerst inspirierendes Märchenpicknick über Reifungsprozesse von Frauen und Männern und wie sie als Paar zusammenkommen. Es ist toll, einen Kreis von so klugen und warmherzigen Menschen um sich zu haben, in dem es ein so ausgeglichenes Geben und Nehmen gibt. Und das alles bei superköstlichem Essen und Trinken. Hmm.

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Samstag, 24.08.19 um 16-24 Uhr und Sonntag, 25.08. um 11-16 Uhr – Sommerfest auf dem Künstlerhof und Kennenlernen der Kunsttherapie

Ab 16 Uhr geht´s los in der Praxis für kreatives Gestalten: Sie erhalten Einblicke in die Kunsttherapie, können das kreative Gestalten selbst ausprobieren und fragen, was Sie schon immer über die Kunsttherapie wissen wollten. Bei Interesse können Sie sich für den Mini-Workshop am 31.08. anmelden.

Mein Fotobuch liegt aus und gibt Auskunft über meinen künstlerischen Weg als studierte Bildende Künstlerin.

Außerdem gibt es Live-Musik, leckeres Essen, eine Bar und offene Ateliers.

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Sommerfest auf dem Künstlerhof Alt-Lietzow

 

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Samstag, 31.08.19 – Mini-Kreativworkshop mit bebildertem Einführungsvortrag

„Bilder der Seele – die Quelle ist in mir“     Mini-Workshop R. Liedtke

Bebilderter Vortrag und Miniworkshop

Dies ist eine gute Entscheidungshilfe für die Kunsttherapeutische Selbsterfahrungsgruppe, die ein halbes Jahr lang läuft.

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Kunsttherapeutische Selbsterfahrungsgruppe ab Okt. 2019 wieder möglich

Kunstth. Selbsterfahrungsgruppe

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Samstag, 16.11.19 Herbstworkshop mit kunsttherapeutischem Gestalten

Zeit der stillen Einkehr – durch die Dunkelheit zum Licht Abschied - Überfahrt zum anderen Ufer / Gestaltung aus der kunsttherapeutischen Trauerbegleitung von © Regina Liedtke

WORKSHOP Durch die Dunkelheit zum Licht

Jahreszeitliche und persönliche Wandlungszeiten im Kreislauf von Werden und Vergehen führen uns zur inneren Kraftquelle.

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Ort:  Praxis für kreatives Gestalten, Therapie und Supervision / Coaching

Alt-Lietzow 12 (Künstlerhof), 10587 Berlin – Charlottenburg

Leitung:  Regina Liedtke / HP Kunsttherapeutin (grad. Mitglied in der DGKT, Mitglied im DFKGT und in der C.G. Jung-Gesellschaft), Hypnotherapeutin, Kunsttherapeutische Fachberaterin in Psychotraumatologie (i.A. IKT München), Supervisorin (IGA Heidelberg), Lehrtherapeutin, Dozentin u. Referentin, Fachautorin

Info / Anm.:  mail@kreativpraxis-berlin.de  oder  030 – 781 28 99

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Gestern auf dem Kongress der DGPPN / Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde in Berlin / CityCube als Vertreterin der Künstlerischen TherapeutInnen und Abgesandte des DFKGT / Deutschen Fachverbandes für Kunst- und Gestaltungstherapie:

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Dort habe ich auch den Verlagsleiter des Kohlhammer-Verlags Herrn Poensgen wiedergetroffen. Durch unseren gemeinsamen Einsatz für die Verbreitung des  Handbuchs für die psychiatrische und psychosoziale Praxis – Kunst- und Ausdruckstherapien ist dies noch auf unbestimmte Zeit zum reduzierten Preis von 39,-€ erhältlich. Handbuch: KUNST- UND AUSDRUCKSTHERAPIEN / KOHLHAMMER

Vertreten sind hier Beiträge aus Lehre und Praxis der Künstlerischen Therapieformen / Kreativtherapien mit verschiedenen Medien wie Kunsttherapie, Gestaltungstherapie, Maltherapie, Musiktherapie, Biblio- u. Poesietherapie, Tanz- und Bewegungstherapie, sowie Therapeutisches Theater auf dem neuesten Stand der Forschung.

Mein Artikel trägt den Titel “Kunsttherapie im ambulanten Setting der Eingliederungshilfe mit persönlichkeitsgestörten Menschen” und beschreibt einen kunsttherapeutischen Prozess im Rahmen einer Einzelfallhilfe. Darin gehe ich auf die Besonderheiten in der Arbeit mit persönlichkeitsgestörten Menschen und die besonderen Möglichkeiten der Kunsttherapie bzw. Kunstpsychotherapie ein. Es war ein sehr tiefgehender Prozess mit gutem Erfolg, der bestimmte praktische Fortschritte der Lebensbewältigung erst ermöglicht hat.

Für Freitag habe ich mir einen Besuch der Vortragseinheit zur neuen und teils kontrovers diskutierten Diagnose im ICD 11 „Anhaltende Trauerstörung“ vorgenommen. Ich werde berichten….