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Am Donnerstag, den 7. Juni 12 um 19:00 Uhr
 
findet in der Kreativpraxis-Berlin das Gründungstreffen für ein Netzwerk freier Künstlerischer TherapeutInnen statt.
Praxis für kreatives Gestalten, Therapie und Supervision / Coaching
Regina Liedtke
Künstlerhof Alt-Lietzow 12
D – 10587 Berlin-Charlottenburg
Auf der Tagesordnung stehen:
1. Vorstellen der Idee
2. gegenseitiges Kennenlernen
3. Ideen, Möglichkeiten, Ziele des Netzwerks
4. Verabredung für das weitere Vorgehen
Dauer ca. 2 Stunden
Einen Lageplan für Ihre Anfahrt finden Sie auf meiner Homepage:
Sie finden meine Praxis auf dem Künstlerhof ganz hinten rechts.
Bitte beachten Sie, dass ich dort nicht telefonisch erreichbar bin.
Ich freue mich auf Sie!
Und verbleibe mit herzlichen Grüßen
Regina Liedtke

“Die Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen”.

Johann Wolfgang von Goethe

Im Rahmen eines dreijährigen Kooperationsprojektes zwischen dem center for lifelong learning (cl³) der Universität Hildesheim und dem Klinikum AMEOS findet vom 23. – 24.05.12 die Tagung “Kultur kann anders” statt.

Das Projekt wird wie folgt beschrieben:

“Die KulturStation bietet einen kreativen, praktischen und forschungsbasierten Entwicklungsraum für künstlerische und kulturvermittelnde Tätigkeiten und Projekte, die sich mit den verschiedenen Zielgruppen wie z.B. PatientInnen, MitarbeiterInnen und BesucherInnen und der Institution “Krankenhaus” auseinandersetzen.

Neben kulturvermittelnden Angeboten, die zu eigener künstlerischen Arbeit anregen, ohne dabei einen therapeutischen Ansatz zu verfolgen, wird es kulturelle Veranstaltungsreihen geben. Das Klinikum öffnet sich hiermit auch für einen Personenkreis außerhalb der Einrichtung.

In Zusammenarbeit mit den verschiedenen Instituten der Universität sowie regionalen Einrichtungen der Stadt, bietet die KulturStation u.a. Studierenden die Möglichkeit künstlerische Formate im Spannungsfeld von Kunst und medizinischer Einrichtung zu entwickeln und vor Ort zu erproben.

Forschung zum Thema Kultur im Krankenhaus, u.a. durch die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation der Angebote, ist Bestandteil des Projektes und bietet Raum für innovative und transdisziplinäre Studien, die einen Diskurs in diesem Praxisfeld vorantreiben sollen.”

Im letzten Jahr haben bereits vier Workshops stattgefunden:

1. Workshop: Ausstellungsbesuch im Kunstverein Hildesheim mit künstlerischem Workshop
2. Workshop: »Hörstücke, Klangwelten, akustische Sparziergänge – das Klinikum hören«
3. Workshop: »Luftschloss oder Klapsmühle?«
4. Workshop: »Zukunftsräume – Zukunftsträume« Theater- und Tanzworkshop

 

Tagung: KULTUR KANN ANDERS – Zwischen Therapie, Organisationsentwicklung und Imagepflege im Krankenhaus

23 – 24.Mai 2012

Die Tagung KULTUR KANN ANDERS richtet sich an Kulturschaffende, Akteure im Bereich Medizin und Therapie, Wissenschaftler (Kunst- und Kulturwissenschaften, Gesundheitswissenschaften, Psychologie, Organisationswissenschaften, …), Organisationsberatung, Akteure im Bereich “Soziale Innovation”, Stiftungen, Medien.

Anmeldung bis zum 14.05.2012.

Programm:

http://www.kulturstation-hildesheim.de/labor/tagung2012.html

 

 

 

Zertifikatskurs Berufs- und Leistungsrecht für künstlerische Therapien

14. – 16. September 2012

Dozent: Stefan Flach-Bulwan – Musiktherapeut, Autor, Dozent für Berufs- und Leistungsrecht

Wie orientiere ich mich im Dschungel der Paragraphen? Dieses dreitägige Seminar schafft umfassende Kompetenz zu allen für die Berufsausübung im Bereich der künstlerischen Therapien wichtigen Fragen, Gesetzen, Verordnungen, Richtlinien und Verträgen.

Inhalte
In praxisbezogenen Seminarübungen werden zahlreiche reale Anträge, ärztliche Gutachten, Bescheide, Verträge, Widerspruchsbegründungen sowie die jeweils eigene Arbeitssituation behandelt.

Schwerpunktthemen sind
• Geld, das immer zögerlicher verteilt wird
• Hilfen für die Arbeit mit Patientinnen und Patienten und die Zusammenarbeit mit Arbeitgebern, Kostenträgern und Gutachtern/-innen
• Eigene Standortbestimmung und Karriereplanung zwischen Anstellung, Honorartätigkeit und ambulanter Praxis
• Gestaltung rechtlicher Spielräume in der Berufsausübung
• Sicherung des Berufsstandes

Zielgruppe: MusiktherapeutInnen, andere künstlerische TherapeutInnen (z.B. Kunst- und Tanztherapeuten/-innen)

Teilnehmerzahl: max. 12

Veranstaltungsort: Universität der Künste Berlin
Der genaue Veranstaltungsort wird Ihnen bei Anmeldung zum Kurs mitgeteilt.

 

Quelle: Homepage der UdK Berlin

Kreativworkshop in der Kreativpraxis-Berlin von © Regina Liedtke / KunsttherapeutinKünstlerische Therapeutinnen und Therapeuten kommen aus den verschiedenen Fachrichtungen Bildende Kunst, Musik, Tanz und Theater.  Als Kunst-, Musik-, Tanz- und Theater- oder DramatherapeutInnen arbeiten sie in unterschiedlichen sozialen und klinischen Feldern und an eigenen Standorten. Die Künstlerischen Therapien haben sich bereits einen Platz im Gesundheitssystem, in der Heilpädagogik und in anderen Anwendungsbereichen als eigenständige Therapieform erobert und sind dort nicht mehr wegzudenken. Hier übernehmen sie eine wichtige gesellschaftliche Rolle als Bindeglied zwischen unseren technisierten Lebens- und Arbeitsbereichen, aus denen die Qualitäten der Künste weitestgehend verbannt worden sind und der reichen Welt kreativen Schaffens. Denn daran kranken wir als Gesellschaft und als Individuen. Besonders als freiberufliche und selbständige Anbieter leisten Künstlerische TherapeutInnen durch ihr persönliches und finanzielles Engagement wichtige Pionierarbeit in einem noch jungen Berufsfeld.

Während sich ein Teil der Künstlerischen TherapeutInnen als approbierte Psychologische Psychotherapeuten bzw. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten oder als Angestellte fest im kassenfinanzierten Gesundheitssystem oder anderen Institutionen verankert hat, sind die freien Künstlerischen TherapeutInnen freiberuflich als Honorarkräfte bzw. selbständig auf dem freien Markt tätig. Sie bieten ihre künstlerisch-therapeutische Arbeit im Rahmen von Selbsterfahrung, Kreativitätsförderung, Persönlichkeitsentwicklung, kreativem Coaching und Supervision sowie als Künstlerische Therapie auf der Basis einer Heilpraktikerzulassung für Menschen an, die sich diese Leistungen selbst wählen und diese selbst bezahlen.

Oft sind sie mit ihrer Doppelkompetenz als Künstler und Künstlerische Therapeuten Vermittler zwischen beiden Bereichen. Ihre weitgespannte Arbeit mit den Menschen – Kindern und Erwachsenen – die zu ihnen kommen vollzieht sich als kreativer Prozess, ausgerichtet an deren Wünschen und Anliegen und ist frei von den Regularien von Krankenkassen und anderen Kostenträgern.

Die Szene der Künstlerischen Therapieformen ist ausgesprochen vielfältig und heterogen.

 

Die wichtigsten in der Bundesarbeitsgemeinschaft für Künstlerische Therapien vertretenen Berufsverbände zeigen die berufspolitischen Bestrebungen:

Deutsche Gesellschaft für Künstlerische Therapieformen e.V. (DGKT) http://www.dgkt.de/

Deutscher Fachverband für Kunst- und Gestaltungstherapie e.V. (DFKGT) http://www.dfkgt.de/

Deutscher Arbeitskreis für Gestaltungstherapie/Klinische Kunsttherapie e.V. (DAGTP) http://www.dagtp.de/

Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft e.V. (DMtG) http://www.musiktherapie.de/

Berufsverband der TanztherapeutInnen Deutschlands e.V. (BTD)

http://www.btd-tanztherapie.de/index.htm

Deutsche Gesellschaft für Theatertherapie e.V. (DGfT)

http://www.dgft.de/

 

Ziel des Netzwerks soll sein, sich für eine weitere Professionalisierung und Etablierung der Künstlerischen Therapien in der Öffentlichkeit einzusetzen, einen befruchtenden Austausch zu pflegen und die Position der Freien Künstlerischen Therapeuten zu stärken. 

Kontakt:

Regina Liedtke

mail@kreativpraxis-berlin.de

Tel. 030 – 781 28 99

   

Jedes Jahr veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für Theatertherapie (DGfT) in Zusammenarbeit mit dem ITT ein internationales Symposium zu Theater und Therapie an der Akademie Remscheid.

 

Die 12. Sommerakademie vom 6. – 9. Juni 2012 hat das Thema

„Rolle vorwärts – Die Arbeit mit Rollen in der Theatertherapie”.

 

Themen der Workshops:

  • Die Arbeit mit Lieblingsrollen und ihre Bezugspunkte zu Persönlichkeitsstörungen
  • Wo ist der Bürgermeister? Die Arbeit mit inneren Rollen
  • Neuro-dramatic-play and role preparation
  • Rollenentwicklung – aus dem Körper heraus!
  • Rasa and role – emotion and distance in drama therapy
  • Exploring the personal and the archetypal dimensions of roles and characters
  • Rolle – Persona – Personnage: Mit wem habe ich es zutun?
  • Rollenarbeit und Rollenentwicklung durch Psychodrama

 

Programm:

http://www.theatertherapie.org/_files/de/207/Info_SAK_2012.pdf

 

Musik spricht uns unmittelbar an und kann uns emotional tief berühren. Das Hören von Tönen beeinflusst uns bereits im Mutterleib. Viele Erinnerungen sind über das Limbische System im Gehirn emotional gebunden abgespeichert und können über Musik wieder reaktiviert werden. Eine sehr basale Lebendigkeit und Lebensfreude ist durch Musik erlebbar.

Das macht sich die Musiktherapie zunutze. Die Heilkraft der Musik kennen Menschen schon sehr lange. Und so gibt es unterschiedliche Ansätze von musiktherapeutischen Behandlungen in vielen Zeiten und Kulturen. Die heutige westliche Musiktherapie hat als eine Form der Künstlerischen Therapien bei uns bereits in breiten Anwendungsbereichen Einzug gehalten; beispielsweise in der Psychiatrie, der neurologischen Rehabilitation von Schlaganfall-, Koma- und Schmerzpatienten, in der Heilpädagogik, bei der Trauer- und Sterbebegleitung und allgemein zur Förderung der emotionalen Kommunikation.

 

Kinotipp

The Music Never Stopped – ein Film von Jim Kohlberg. Basis für den Film ist die Fallstudie „The last hippie“  aus der Kurzgeschichtensammlung “Eine Anthropologin auf dem Mars” des britischen Neurologen Oliver Sacks, der auch die Romanvorlage zu “Zeit des Erwachsens” und den Bestseller “Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselt” geschrieben hat. Hierin geht es um einen jungen Mann, der nach einer Operation eines raumgreifenden Hirntumors an einer weitgehenden Amnesie (Gedächtnisstörung) leidet. Die Musik und rezeptive Musiktherapie ermöglichte ihm, wieder Zugang zu seinen Erinnerungen und Emotionen zu finden. Über diese Brücke kommt er mit seinen Eltern nach 20 Jahre wieder in einen verständnisvollen Kontakt und kann alte Konflikte, insbesondere mit seinem Vater lösen.

 

 

Veranstaltungen zur Musiktherapie in Berlin:

 

5.Mai 2012, 10 -16 Uhr, Mitgliedertag der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft / DMtG
Chancen nutzen!
Ziele und Maßnahmen auf dem Weg zur Sicherung unseres Berufes

Es sprechen Prof. Dr. Paul Unschuld (Direktor des Horst-Görtz-Stiftungsinstituts, Charité-Universitätsmedizin Berlin) und Maria Klein-Schmeink MdB (Sprecherin für Prävention und Patentenrechte, Bündnis 90/Die Grünen). Im Anschluss diskutieren wir die Positionen und Denkanstöße in Arbeitsgruppen weiter.

Veranstaltungsort: Universität der Künste Berlin, Bundesallee 1-12

http://www.musiktherapie.de/fileadmin/user_upload/medien/pdf/wechselinhalte/DMTG-Mitgliedertag_Berlin-2012.pdf

 

14.Juli 2012, 11-17 Uhr – Rundgang 2012 – Improvisation – Tanz – Musik: Elemente der Musiktherapie

Der MA Musiktherapie stellt sich mit Kurzvorträgen, Improvisationsgruppen und Tanzworkshops mit Livemusik vor. Für Fragen stehen Ihnen durchgängig VertreterInnen des Musiktherapiezentrums zur Verfügung. Vor Ort gibt es außerdem Instrumente zum Ausprobieren, Literatur und Informationsmaterial.

Veranstaltungsort: Universität der Künste Berlin, Lietzenburger Str. 45
 

10.November 2012 – Fachtagung des Musiktherapiezentrum an der Universität der Künste Berlin 2012 – PRAXISFELD PSYCHIATRIE: Die Bedeutung der Musiktherapie in der stationären und ambulanten Versorgung

Anlass: 10 Jahre Kooperation Musiktherapiezentrum UdK Berlin – Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge

Veranstaltungsort: Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge
Herzbergstraße 79, 10365 Berlin

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